Posts mit dem Label Aleviten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Aleviten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 20. Juli 2014

Zyprioten entlarven die Doppelmoral von Anti-Israel Demonstranten

Deutschland und ganz Europa werden derzeit von massiven Anti-Israel Demonstrationen erschüttert.
Während es einige daran beteiligte linksgerichtete Gruppierung vielleicht wirklich ernst mit Friedensaktivismus und Humanität meinen, haben jedoch längst diejenigen Kräfte, die seit Jahren durch antisemitische Aktivitäten auffallen, die Wortführung übernommen. Man hört auf den Demonstrationen kaum legitime Kritik an der israelischen Politik. Stattdessen ziehen oft gewaltbereite Truppen durch die Straßen, die rassistische Parolen von sich geben, die man in Europa und ganz besonders in Deutschland seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs für geächtet glaubte.


Wer da wie demonstriert

Die echten Friedensaktivisten werden in der Lautstärke gänzlich von Extremisten und Antisemiten absorbiert.
Es marschieren Neonazis Hand in Hand mit Mitgliedern radikaler sunnitischer Gruppierung und türkischen Rechtsradikalen, wie der vom Verfassungsschutz beobachteten Millî Görüş oder der sich zur Zeit insbesondere in Österreich aber auch Deutschland als geistiger Brandstifter Nr. 1 hervortuenden, und in ganz Europa operierenden, Lobbyorganisation der türkischen Regierungspartei AKP, der UETD.
Es ist jene Organisation, die angestachelt von ihrer Regierung Anfang Juni eine rassistische Fahrt gegen die Genozid-Gedenkstätte der Armenischen Gemeinde im niederländischen Almelo unternahm, und bereits in der jüngeren Vergangenheit durch antisemitische Kundgebungen auffiel:

Kaffeefahrt zur Störung der Totenruhe

Antisemiten und Rechtsradikale auf Pro-Erdogan-Demo

Anti-Israel-Demo am Sonntag in Wien: [...]"Die Justiz beobachtet derzeit mit erhöhter Sensibilität auch antisemitische Aktivitäten, insbesondere in sozialen Netzwerken", so Justizminister Wolfgang Brandstetter am Donnerstag"

Liest man sich die Beiträge auf den Social-Media-Plattformen dieser Organisationen durch, so gewinnt man den Eindruck, dass diese Organisationen und ihre Anhänger und Sympathisanten nur auf Krieg gewartet haben, um eine Pseudorechtfertigung zu haben ihren Judenhass heraus zu posaunen, ebenso wie sie sonst unverhohlen und von weiten Teilen der deutschen Politik toleriert, ja teilweise sogar protegiert, ihre rassistischen Ressentiments gegen Aleviten, Êzidin, Armenier, Aramäer, Griechen, Alawiten und schiitische Muslime Preis geben.
Kritik liest und hört man kaum, stattdessen werden, angestachelt von den jüngsten Äußerungen des türkischen Präsidenten und seinen europäischen Tentakeln, inflationär Ausgüsse geistiger Impotenz wie "Scheiß Juden", "Alle Juden sind Hurensöhne" oder "Vergast die Juden" zum Besten gegeben. Gegen §130 StGB wird reihenweise verstoßen und schlecht gemachte Propagandavideos der, die eigene Bevölkerung als Schutzschilde missbrauchenden HAMAS, dienen einer fatalen weiteren Radikalisierung.

Treffender als Ali Yildiz von Christlich-Alevitischen Freundeskreis der CDU hätte kann man wohl die Intentionen und den ideologischen Hintergrund derjenigen, die die Wortführung bei den Demonstrationen übernommen haben, nicht charakterisieren. Er postete gestern auf seiner Facebookseite folgende Worte zu nachstehendem Bild:
„Als ISIS tausende Muslime und Christen abgeschlachtet hat, Moscheen und Kirchen zerstörte, wo seid ihr gewesen? Ist in Deutschland die ISIS Flagge noch erlaubt? Wer gemeinsame Sache mit Terroristen macht, sollte sich Fragen, ob sein Einsatz "für Kinder" richtig ist und auf welcher Informationsbasis gehandelt wird.
FG, Ali Yildiz
“




Doppelmoral hat kurze Beine

Auch möchte ich ein weiteres treffendes Zitat anführen und verlinken:

„Die Doppelmoral sowie der aggressive und respektlose Umgangston des türkischen Präsidenten Erdoğan drohen nun endlich zu einem gefährlichen außenpolitischen Boomerang zu werden. Nachdem Erdoğan seit nunmehr vier Jahren immer wieder durch antisemitische Statements auffält, hat nun Israel sein Botschaftspersonal abgezogen. Eine durch jüngste Statements des Präsidenten aufgestachelte Menge hatte die diplomatische Vertretung angegriffen. Es war nicht das erste solche Ereignis in der jüngeren Geschichte Türkei. Nach dem Mavi-Marmara Zwischenfall von 2010 stürmte ein aufgebrachter Mob antijüdische Schmähgesänge gröhlend das Spielfeld während eines Auswärtspiels der israelischen Basketballnationalmannschaft in der Türkei, um sie anzugreifen. Das Spiel musste abgebrochen werden. Erdoğan wirft Israel Völkermord und Staatsterror vor, erkennt aber selbst den wissenschaftlich einwandfrei bewiesenen Völkermord des Osmanischen Reiches, Vorgängerstaat der heutigen Türkischen Republik, an den Armeniern, Aramäern / Assyrern, pontischen und ionischen Griechen sowie Kurden êzidischen Glaubens nicht an, und lässt zur Zeit kurdische Demonstrationen gegen die ISIS im Osten des Landes brutal niederknüppeln. Auch griff er in seiner Amtszeit immer wieder die israelische Siedlungspolitik auf oft polemische Art und Weise an. Am heutigen Samstag, den 19. Juli 2014, wurde beim IStGH Klage gegen die Türkei wegen ihrer Kriegsverbrechen, Völkerrechtsbrüche und der damit einhergehenden Siedlungsoplitik auf Zypern eingereicht.“
Klage gegen türkische Kriegsverbrechen in Zypern in Den Haag eingereicht

Der niedere, aber immer wieder wirkungsvolle rhetorische Trick von der „Umkehr des Sachverhalts“ ist es, der hier angewandt wird. Mit ihm lässt man eine gefährliche Rassenideologie, wie sie Europa seit knapp 60 Jahren in diesem Ausmaß nicht erlebt hat, unter dem Deckmantel humanitärer Hilfsbereitschaft auferstehen.
Diesmal legt die politische Großwetterlage die nicht mehr zu überbietende und aufwieglerische Doppelmoral aber so schonungslos offen, wie nie zuvor.


Schlußwort

Den wenigen echten Friedenaktivisten auf den Demonstrationen sei schlussendlich noch gesagt. Gegen Krieg und Ungleichbehandlung der Palästinenser zu demonstrieren ist löblich und begrüßenswert. Dabei aber einen Schulterschluss mit Neonazis, Millî Görüş, UETD & Co. sowie deren Propagandawerkzeugen und völkischen Hasstiraden zu vollziehen, fügt der Sache irreparablen Schaden zu. Wer mit der ISIS sympathisiert, die Unterdrückung der Kurden, die Leugnung des durch das Osmanische Reich begangenen Völkermordes praktiziert, ihn sogar glorifiziert, Israel Kolonialismus vorwirft und ihn aber gleichzeitig auf Zypern verteidigt, kann nicht als Friedensaktivist wahrgenommen werden, sondern muss klar und deutlich als doppelmoralistischer Hetzer identifiziert sein.
Abseits der durch u.a. die erwähnten Organisationen kontrollierten Foren und Social Media Plattformen, zeigt das Netz nämlich auch, dass das Gros der politisch interessierten Bevölkerung Deutschlands hat aus der Geschichte gelernt hat, und dass die auf den Demonstrationen geäußerten Parolen zum Glück auf ganz viele Menschen eine abschreckende Wirkung haben.


Weiterführende Links zur Thematik

Die historische Dimension. Äußerst lesenswert!!! "Vom Zerfall des „Osmanischen Reiches“ bis zur Gründung Israels"

Neonazis und Islamisten gemeinsam gegen Israel

Warum Nazis mit Islamisten gegen Israel marschieren

Offener Brief von Charlotte Knobloch (Zentralrat der Juden) an Jürgen Todenhöfer

Eigene Notiz:
Todenhöfer wird in der deutschen Medienlandschaft immer wieder als Friedenfürst etikettiert und seine oft bärenstarken Gastbeiträge bei diversen Zeitungen legen dies auch nahe. Wer seine Facebookseite verfolgt, wird jedoch auf kurz oder lang eines Besseren belehrt. Dort macht er „den Westen“ für die die zum ersten Mal im 7. Jahrhundert von Statten gegangene konfessionelle Teilung des Islam verantwortlich und lässt reihenweise Kommentare zu, die o.g. Völker und Religionen beleidigen und verunglimpfen und schreckt nicht davor zurück das faschistische Basken mordende Franco-Regime im Spanien der 1970er zu verharmlosen.

Stellungnahme des BDAJ – So sieht differenzierte Kritik aus und nicht Rassenhass!




Sonntag, 10. März 2013

Wie das Hetzblatt Turkishpress mit seiner rassistischen Propaganda den inneren Frieden in Deutschland gefährdet: Ein Fallbeispiel

Am 6.09.2012 verfasste das türkische Pendant zum Stürmer einen Artikel, in welchem nach bekanntem Muster, kurdische Mitbürger zu Terroristen stigmatisiert werden sollten.
Der gesamte Hetzartikel kann unter folgendem Link aufgerufen werden: http://www.turkishpress.de/de/news/06092012/protestmarsch-einer-kurdischen-organisation-ger-t-ausser-kontrolle/2063

Es heißt in diesem Bericht:
„Um 21.15 Uhr stellten Polizeibeamte, die an der Örtlichkeit eine Nachaufsicht durchführten, fest, das 6 – 7 Fahrzeuge, jeweils besetzt mit 2-4 türkischen Staatsbürgern bei dem kurdischen Vereinsheim vorfuhren und die dort aufhältigen Kurden durch zeigen der türkischen Nationalfahne und verbalen Äußerungen provozierten. Daraufhin kam es sofort zu tätlichen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Gruppen, in deren Verlauf die kurdische Gruppe mit Gegenständen auf die Fahrzeuge der andere Gruppe warf.“

- Moment mal! Es gibt in Deutschland Demonstrationsfreiheit. Davon Gebrauch zu machen, ist das gute Recht der YEK KOM e.V. In dem Moment, in dem sich ein Gruppe, wie die hier beschriebene gezielt gegen Demonstranten vorgeht, handelt es sich um eine nicht gesetzeskonforme Gegendemonstration. Des Weiteren werden keine Angaben darüber gemacht, wie die verbalen Provokationen der illegalen Gegendemonstranten ausgesehen haben. Man muss aus Erfahrung hier davon ausgehen, dass massive rassistische und menschenverachtende Pöbeleien unter Zeigen einer Flagge, die einen Staat repräsentiert, der seit seiner Gründung mehrere hunderttausende Menschen kurdischer Ethnie getötet hat und sie bis heute brutal unterdrückt, geäußert wurden. Es ist geradezu evident, dass hier gezielt auf eine Eskalation der bis dato absolut friedlich verlaufenen Demonstration hingearbeitet wurde. Man stelle sich einmal vor, einige Hobbyglatzen würden zum polnischen Nationalfeiertag nach Zielona Gora fahren und die dortigen Feierlichkeiten durch das Skandieren von Parolen wie „Die Stadt heißt Grünberg und gehört uns“ stören. Auch sie würden erfahren müssen, dass Gewalt (auch verbale) nun einmal in der Regel Gegengewalt erzeugt. Auffällig ist des Weiteren die geografische Nähe von Marbach am Neckar, dem Wohnsitz des Turkishpressherausgebers und Kehl / Straßburg. Es ist zwar nicht zu beweisen, die Vermutung liegt jedoch nahe, das stellt sich auch im weiteren Verlauf des Artikel heraus, dass das deutsch-türkische Pendant zum Stürmer bei diese rassistische Antikurdischen Aktion organisiert oder mitorganisiert hat. Zufällig waren seine Volksverhetzer-Redakteure sicherlich nicht sofort vor Ort.

Weiter schreibt das Schmierblatt: „Laut einem türkischen Staatsbürger, der sich ebenfalls am Tatort aufgehalten hatte, sollen türkische Bürger über den Aufzug der kurdischen Gruppe informiert gewesen sein, woraufhin einige Personen sich vor dem Alevitisch-kurdischen Verein trafen und die Nationalflagge zeigten. Der Zeuge gab an, erst später hinzugestoßen zu sein, um sich ein Bild über die Situation zu machen, habe mit dem Einsatzleiter gesprochen. Dabei habe der Familienvater angegeben, dass er einige Jahre zuvor einen Marsch durch die Stadt geplant habe, um das türkische Kinderfest am 23. April zu feiern, die auch international bekannt sei. Diesen Wunsch habe die Polizei damals abgelehnt, jetzt aber würden kurdische Extremisten durch die Straßen marschieren. Der Einsatzleiter habe geantwortet, die Demonstration sei von der Stadt Kehl genehmigt worden, weshalb man nichts unternehmen könne. Der Familienvater habe daraufhin geantwortet, diese Gruppe habe hier nichts verloren, sonst werde man weitere Türken heranziehen und damit signalisieren, dass diese Extremisten in der Stadt nicht willkommen seien. Der Polizeibeamte habe daraufhin beruhigend einwirken wollen, erklärte der Zeuge gegenüber der TURKISHPRESS.“
- Wie überaus niedlich! Ein ganz zufällig Anwesender Mitorganisator eines Kinderfestes und liebender besorgter türkischer Familienvater fühlt sich von „Kurdischen Extremisten“ bedroht. Wen wollen diese Schmierfinken eigentlich für dumm verkaufen? Ebenso wie die NPD oder die Hells Angels missbrauchen auch rechtsgesinnte türkische Organisationen, als deren deutsches Sprachrohr die Turkishpress fungiert, Kinderfeste als PR-Aktionen um in altbewährter Bauernfängermanier um neue Mitglieder zu werben. Und noch so ein unglaublicher Zufall: Ein Kinderfest wird in unmittelbarer Nähe des Weges, den die Demonstranten nehmen, geplant. Natürlich stehen rein zufällig türkische Nationalflaggen parat, um die friedlichen Demonstranten daran zu erinnern, welcher Staat 100.000de Angehörige ihre Ethnie und ihrer Konfession in den letzten 100 Jahren brutal abgeschlachtet hat und bis heute unterdrückt, geplant.

Auf alle weiteren Vorwürfe gegenüber den Demonstranten lohnt es sich eigentlich gar nicht weiter einzugehen, da sie sich auf Quellen zweifelhafter Gesinnung berufen und ungefähr dieselbe Qualität haben, wie ein Post- Mortem -Interview mit Rudolf Hess zum Holocaust. Der stereotype und unhaltbare Terrorismusvorwurf gegenüber der YEK KOM e.V. ist nicht nur vollkommen aus Luft gegriffen, sondern entspricht auch wieder mal der stupiden und monotonen Propanganda, mit der kurdische und alevitische Vertreter stigmatisiert und mundtot gemacht werden sollen. Solche Vorwürfe machen Freunde des unsäglichen Schmierblattes selbst anerkannten Vorstandsmitgliedern alevitischer Verbände in Deutschland bei jeder Gelegenheit, wenn sie sich zu Wort melden – egal wie kontextfremd sie im jeweiligen Zusammenhang sind. Man hat ein großes Interesse daran, die Illusion einer homogenen türkischen Einwanderungscommunity mit gemeinsamen Interessen aufrechtzuerhalten, um das Publikwerden der Verbrechen der eigenen Geschichte der letzten 150 Jahre hierzulande zu vertuschen.

Wir haben es also mit einer friedlichen, von der Stadt Kehl genehmigte Demonstration, die durch eine Gazette und deren Sympathisanten, welche sich immer wieder durch übelste und ekelerregende rassistische Hetze gegen Kurden, Armenier, Aramäer, Griechen, Juden, Deutsche und Russen hervortut, durch eine de facto illegale Gegendemonstration gewalttätig gestört wird, zu tun. Man muss sich die Dreistigkeit des schwäbischen Schmierblattes einmal vor Augen halten. Hier findet ein gezielter wahrscheinlich sogar von langer Hand geplanter Angriff auf die in Deutschland verfassungsmäßig verankerte Demonstrationsfreiheit statt und ganz im Stile seiner ekelerregenden und menschenverachtenden Gesinnung entsteht wird hier ein Artikel verfasst, der die Täter zu Opfern und die Opfer zu Tätern stilisieren soll.
Noch dazu kommt die Pietätlosigkeit, eine rassistische Gewaltaktion als Kinderfest zu tarnen. Hier gibt es keinen aber auch wirklich gar keinen Unterschied zu verfassungsmäßig frag- und beobachtungswürdigen Organisationen wie der NPD! An dieser Stelle möchte ich auf folgenden hochgradig lesenswerten Essay verweisen, in dem sich sehr gut das rassistische Selbstverständnis der Autoren wiederfindet: „Savaş Taş - Der ethnische Dominanzanspruch des türkischen Nationalismus“.
In der unter nachstehendem Link zu findenden Rezension von Ismail Küpeli heißt es u.a.: „Eine Grundannahme der türkischen Nationalisten ist es, dass die türkische Nation permanent von ausländischen Mächten bedroht wird und die innenpolitischen Probleme, insbesondere seitens der nicht-türkischen Bevölkerungsgruppen, auf die Aufwiegelung der fremden Mächte zurückgehen. Diese Bedrohungen können nur dadurch abgewehrt werden, indem die türkische Nation eine organische Einheit bildet und den eigenen Staat ohne Vorbehalte unterstützt. Aus dieser nationalistischen Perspektive werden sowohl die kurdischen Ansprüche nach Gleichberechtigung und Freiheit als auch etwa die Forderungen nach einer Anerkennung des türkischen Genozids an den Armeniern 1915 als Komplotte von fremden Mächten angesehen. Die Unterschiede zwischen dem staatstragenden Nationalismus und dem Nationalismus der MHP bestehen unter anderem darin, dass die MHP nach wie vor stärker pantürkistisch und turanistisch auftritt als der türkische Staat.“ Lesen Sie die ganze Rezension: http://www.kritisch-lesen.de/rezension/nationalismus-dekonstruieren

Des Weiteren möchte ich diesen Artikel zur o.g. notorischen Stilisierung in die Opferrolle empfehlen: „Türken sind zu sehr Opfer, um Täter zu sein - Nicht nur die türkische Regierung tobt. Die Türken leugnen ihre Schuld an den Armeniern, weil sie sich lieber in der Rolle des Opfers sehen, kommentiert D. Baspinar.“ http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-01/tuerkei-armenien-voelkermord Die im Artikel der Turkishpress gegen die deutsche Polizei geäußerten Vorwürfe sind ein Hohn, würden Redakteure und deren Gesinnungsgenossen augenscheinlich ein an Staatterrorismus grenzendes Verhalten der Ordnungshüter, wie in der Türkei Ende Dezember 2012 gegenüber einer ebenfalls friedlichen Erinnerungsdemonstration kurdischer Aleviten anlässlich des Marasmassakers, die mit brutaler Gewalt niedergeknüppelt wurde, vorziehen.

Eine derart auf Hass und Überlegenheitsempfinden gegenüber Menschen anderer Ethnien ausgerichtete und somit volksverhetzende sowie auf extrem gefährliche Art und Weise den Inneren Frieden gefährdende Propaganda, wie sie das Hetzblatt aus Marbach am Neckar verbreitet, kann und darf nicht länger ungeahndet bleiben. Die Redaktion des Hetzblattes hat es sich zum Ziel gesetzt mit immer wieder neuen Artikeln die türkischstämmige Bevölkerung gegen so ziemlich alle anderen hierzulande befindlichen Volksgruppen, insbesondere Kurden, Armenier, Aramäer und Griechen sowie die deutsche Staatsgewalt, der immer wieder auf stupideste Art und Weise in abstrusen Verschwörungtheorien mit imaginären internationalen Komplotten gegen die Türkei in Verbindung gebracht wird, aufzuhetzen. Hier findet eine gefährliche, weil in der Mitte der Bevölkerung weitestgehend unbekannte, Form von Volksverhetzung und Gefährdung des Inneren Friedens statt, der es mit aller Härte in Rigorosität entgegen zu treten gilt.

Schlussendlich sei hier noch angemerkt, dass Ruprecht Polenz, Mitglied der CDU und Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages, mit diesen Volksverhetzern in nicht unerheblichem Maße zu sympathisieren scheint. Dem Herausgeber des rassistischen Schund- und Schmierblattes sowie dessen Abonnenten liefert er auf seiner Facebook-Seite eine weitere Platform, ihr menschenverachtendes Gedankengut zu verbreiten, während er deren Kritiker reihenweise sperrt. Eine solche Verhaltensweise ist weder christlich noch demokratisch!

Bezüglich des achso harmlosen und friedlichen türkischen Kinderfestes und dessen fragwürdigen, weil nationalistischem Hintergrund, möchte ich noch ausdrücklich auf den nachstehendem Link aufrufbaren von Menschenrechtlern wie der "Gesellschaft für bedrohte Völker e.V" sowie einer Vielzahl kurdischer, armenischer, aramäischer und griechischer Vereine unterstützten Appel hinweisen: http://www.aga-online.org/news/detail.php?locale=de&newsId=530

Samstag, 29. Dezember 2012

Ein anderer Rückblick auf 2012: Doppelmoral und indirekte Zensur in Deutschlands Nachrichtensendungen. Wie türkischer Rassismusimport unterstützt wird!

Ein anderer Rückblick auf 2012: Doppelmoral und indirekte Zensur in Deutschlands Nachrichtensendungen. Wie türkischer Rassismusimport unterstützt wird! Die Verdienste unserer Bundesregierung um Angela Merkel in punkto Innenpolitik und wirtschaftliches Wachstum, selbst gegen den Trend im Großteil unserer Nachbarstaaten, ist unbestritten und sie hat dafür zweifelsohne Lob verdient. Da jedoch nie etwas ganz weiß oder ganz schwarz gemalt werden kann, möchte ich mich nun speziell mit einem besorgniserregenden Negativaspekt unserer aktuellen politischen Situation beschäftigen. Auf den ersten Blick, aber auch wirklich nur auf den, haben wir es mit einer rein außenpolitischen Problematik zu tun. Aber der Reihe nach: Während beispielsweise über die nach westlichem Rechtsverständnis geradezu lächerlich anmutende Anklage gegen den genialen Pianisten Fazil Say, der es beispielsweise schafft Bühnenbilder wie bei Giuseppe Verdi zu entwerfen, Inszenierungen zu kreieren, die ein wenig an den Gefangenenchor aus Nabucco erinnern, dazu spitzenmäßige Musik im Stile eines Bela Bartok komponiert und das Ganze vor dem Hintergrund des brisanten Themas Nazim Hikmet spielen lässt, der auch heute noch vielen Stimmen in der Türkei als „Vaterlandsverräter“ gilt, wegen eines Tweets, lediglich im Hörfunkprogramm der ARD berichtet wurde, schwiegen die Televisionsmedien gänzlich zu diesem Thema, wohingegen sie den Prozess gegen die russische Punkband Pussy Riot bis ins Unendliche ausschlachteten. Nun steht hier vollkommen außer Frage, dass das Strafmaß Letztgenannter in keinem Verhältnis zu ihrem Vergehen steht und absolut überzogen ist. Auf der anderen Seite findet kaum kontroverse Berichterstattung statt. Wo blieb an dieser Stelle z.B. der Hinweis auf den § 166 StGB „Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen“, mit welchem die Damen zweifelsohne auch nach deutschem Recht in Konflikt geraten wären. Aus künstlerischer Sicht bleibt des Weiteren folgendes festzuhalten: Was hat Pussy Riot großartiges geleistet? Sie haben einen primitiven Text in einer Kirche gesungen, dabei eine sehr ungelenk anmutende Show performed und instrumental, bekommt gegen die Stücke dieser Band sogar Deep Purples "Smoke On The Water" einen geradezu symphonischen Charakter. Erschwerend hinzu kommt, dass die Bandmitglieder in punkto des Straftatbestandes „Erregung öffentlichen Ärgernisses“ bereits vorbelastet waren. Sie haben letztendlich nichts anderes getan, als einen primitiven und prä-pubertären Text zu einer einfallslosen Melodie gesungen, ohne auch nur die geringste sachliche Kritik an Putin oder seiner Politik zu äußern. Protest mag viele Gesichter haben, raffiniert subversive Gesellschaftskritik stelle ich mir jedoch anders vor. Auch die mediale Stilisierung dieser Damen zu Heldinnen wirkt außerordentlich grotesk und passt nur allzu gut zum aktuellen Medientrend, Russland niederzumachen, sobald Putin einmal zu laut hustet. Unter den beliebtesten Opfern deutscher Medienkritik finden sich in der Tat zumeist nur Russland oder Staaten, die ihre Armeen mit in Russland produziertem Kriegsgerät ausrüsten. Syrien und Venezuela sind da nur die prominentesten Beispiele. Kritik an diesen Staaten ist in einer freien Gesellschaft natürlich absolut legitim und wünschenswert, jedoch muss man sich in der Tat, und das ist auch der Grund für den o.g. Vergleich, als kritischer Mensch unbedingt die Frage nach der Verhältnismäßigkeit stellen – oder wann haben sie in der Tagesschau, bei ZDF heute oder RTL Aktuell den letzten kritischen Bericht über die Türkei, Saudi-Arabien oder die Golfstaaten gesehen? Sind selbst unseren Journalisten mittlerweile Panzer – und U-Bootdeals wichtiger geworden als Menschenrechte? Hat die Waffenlobby unsere Medien erreicht? Wie viel Zensur Zensur findet durch die Aufsichtsräte und Sponsoren unserer Medien wirklich statt? Vor dem Hintergrund folgender Tatsachen, haben wir es hier mit durchaus berechtigten Fragen zu tun. So wurde im Herbst 2012 bekannt, dass die Türkei zum wiederholten Mal weltweit die größte Anzahl an Journalisten in Haft hält und dabei selbst China und den Iran in den Schatten stellt. Fernsehberichte Fehlanzeige! Ebenso blieben Berichte über die ganz klar politisch motivierte strafrechtliche Verfolgung der Soziologin Pinar Selek, die sich seit Ende November 2012 einem erneuten Verfahren ausgesetzt sieht, aus. Ihr Engagement für insbesondere die kurdische Minderheit wird ihr in diesem, und dafür ist die o.g. Statistik zum Thema Pressefeindlichkeit Beweis genug, durch und durch repressiven System offenbar zum Verhängnis. So verwundert es in Anbetracht dessen wenig bis gar nicht, dass die Lage der kurdischen Hungerstreikenden im Oktober 2012 und die bürgerkriegsähnlichen Zustände im Osten des türkischen Staatsgebiets lediglich in einem ca. 20 Sekunden dauernden Bericht der Tagesschau im Stile einer Schlagzeile erwähnt wurden. Sie demonstrieren gegen die Isolationshaft von Abdullah Öcalan. Indem man sie und ihren ehrlichgemeinten unter Einsatz des eigenen Lebens und die eigene Gesundheit für die Ideale und die, im Vertrag von Sèvres 1919 einmal garantierte Freiheit ihres Volkes, gefährdend, geführten Protest weitestgehend ignoriert, da sie über keinerlei Lobby verfügen, auf der anderen Seite aber andererseits dort wo es passt und gilt den Hauptkonkurrenten um Rang 2 im internationalen Waffenexport zu verdrängen, groben Unfug und Erregung öffentlichen Ärgernisses zur revolutionärem Kampf erhebt, führen die deutschen Televisionsmedien, ihre Intendanten und die dahinter stehenden Lobbys jedwedes journalistisches Ethos vollkommen ad absurdum. Sie halten dem Bürger wider besseren Wissen bedeutende Informationen des Weltgeschehens vor, die in Anbetracht der hiesigen Bevölkerungsstruktur und 800.000 in Deutschland lebenden Kurden, im Gegensatz zum Pussy Riot Prozess, längst nicht mehr eine außenpolitische Angelegenheit sind. Man hat den Eindruck, der Bürger solle gar nicht verstehen, wie brutal, arrogant und menschenverachtend sich das sonst gerne angepriesene vermeintliche Wirtschaftswunderland (das Geheimnis hier sind Kredite) und Urlaubsparadies (z.B. RTL wird u.a. von Turkishairlines gesponsert…ein Schelm, wer da Böses denkt) gegenwärtig agiert. Leider passt es da ins Bild, dass die Nachrichtenoligopolinhaber in Form des Triumvirats aus Tagesschau, ZDF heute und RTL Aktuell nur knappe, völlig unzureichende Berichte über die Zwangsenteignung des ältesten christlichen Klosters Mor Gabriel durch den türkischen Staat ausstrahlen. Der Fairness halber müssen natürlich an dieser Stelle auch die guten und ausführlichen öffentlich-rechtlich produzierten Dokumentationen zum Thema erwähnt werden. Diese jedoch dürfen offenbar nur gesendet werden, wenn der durchschnittliche Erwerbstätige längst in Morpheus Armen liegt. Es ist des Weiteren als riesiger Skandal zu bewerten, dass kein Wort darüber, dass türkische Schulbücher Aramäer ganz offiziell als Landesverräter diffamieren. Die Aramäer waren ebenso wie die Armenier und pontischen Griechen Opfer des rassistisch motivierten und kaltblütig-systematisch ausgeführten Völkermords an Christen im osmanischen Reich, der exemplarisch für weitere Genozide des 20. Jahrhunderts war und für dessen Durchführung das deutsche Kaiserreich zu einem beträchtlichen die Logistik und Infrastruktur lieferte. Auch hierüber verlieren die großen Nachrichtensendungen kein Wort. Stattdessen berät die Politik ausgerechnet verstärkt in Hessen, wo sich in der Stadt Gießen die größte aramäische Gemeinde Deutschlands befindet, über eine Beteiligung der vom türkischen Staat kontrollierten DiTiB am muslimischen Religionsunterricht an deutschen Schulen. Als wenn es nicht schon schlimm genug wäre, dass man die Verehrung von Völkermördern an der von besagter Organisation unterhaltenen Berliner Sehitlikmoschee duldet, erwägt man, einem Staat, der seit 150 Jahren unbehelligt immer wieder rassistische Progrome, Massaker und die Unterdrückung von Minderheiten praktiziert, direkten Zugriff auf das deutsche Bildungssystem zu gestatten. Wir müssen das Kind hier beim Namen nennen und in der Tat von einer gefährlichen Form staatlich tolerierten Rassismusimports aus Ankara sprechen. Man fühlt sich unweigerlich an eine Zeit erinnert, als das Kaiserreich versuchte Berichte über die Christenprogrome im osmanischen Reich zu zensieren, da es in einer ganz und gar unheiligen Allianz zu eben diesem stand. Sogar die Proteste von 10.000 Aleviten gegen den Erdogan-Besuch, an denen sich im Übrigen auch armenische, aramäische und griechische Verbände beteiligten, enthalten uns Tagesschau und ZDF Heute-Nachrichten vor. RTL berichtet zwar kurz und oberflächlich, baut aber gar in seine Berichterstattung die ungeheuerliche Formulierung "angebliche Menschenrechtsverletzungen" ein. Diese Formulierung grenzt an eine Störung der Totenruhe gegenüber z.B. den Opfern der Dersimmassaker, der Opfer von Sivas oder Kahramanmaras. Den Letztgenannten wurde am 23.12.2012 durch einen Trauermarsch gedacht. Die türkische Polizei versuchte mit Unterstützung der Armee die friedliche Trauerkundgebung durch den Einsatz von Wasserwerfern und Gummigeschossen aufzulösen. Es verwundert trotz zahlreicher Kundgebungen in Europa (z.B. Frankfurt a.M. oder Paris) nicht, dass die großen 3 der deutschen Nachrichten auch hier dafür sorgen, dass die Kenntnis um die Dimension dieses historischen Verbrechens und der von staatlich türkischer Seite vollführten Unterdrückung seiner Erinnerung, möglichst wenigen Bundesbürgern zugänglich bleibt. Auch diese Form von türkischem Importrassismus hat längst Deutschland erreicht. So sah sich eine alevitische Familie aus Berlin-Tempelhof im August 2012 einem türkischen Lynchmob vor seiner Haustür ausgesetzt, der erst durch mehrfaches Erscheinen der Polizei verschwand. Statt über dieses riesige und stetig wachsende Problem des türkischen Rassismusimports zu berichten, langweilt z.B. die Tagesschau den Zuschauer mit teilweise grotesk anmutenden Berichten über "Türkische Bierzeltgemütlichkeit" oder die "Filmstadt Istanbul", während man gleichzeitig auf Tagesschau24 CNN berechtigterweise harsch für seine durchweg positive Berichterstattung gegenüber den Golfstaaten, die sich beim Sender eingekauft haben, rügt. Diese Kritik ist zwar absolut gerechtfertigt. Vor dem Hintergrund der eigenen Berichterstattung, stinkt dieses Verhalten aber bis zum Himmel vor Doppelmoral. Die Intendanten der großen deutschen Rundfunkanstalten sollten sich fragen, ob eine derart unverhältnismäßige Berichterstattung mit journalistischem Ethos vereinbar ist. Unsere Medien haben die Aufgabe gesellschaftliche Zustände abzubilden. Dieser kommen sie hier überhaupt nicht nach und zeichnen stattdessen offenbar absichtlich, weil augenscheinlich durch Lobbys und zweifelhafte politische Kräfte beeinflusst, ein bis zur Unkenntlichkeit verfälschtes Abbild der Zustände. Die Berichterstattung der großen 3 ist im Hinblick auf o.g. Kontext, zu einer interessenpolitischen Farce verkommen. Da ich mit einem Vergleich der Berichterstattung zwischen Russland und der Türkei angefangen habe, möchte ich nun auch in gewisser Weise mit einem solchen schließen. Erst kürzlich wurde bekannt, dass der türkische Botschafter in Deutschland, Hüseyin Avni Karslıoğlu, die historisch einwandfreie Darstellung des Armeniergenozids in der Ausgabe des GEO Epoche Magazins über das osmanische Reich als „geleugnetes Verbrechen“ – wer sich mit der Thematik auskennt, weiß dass es in Wahrheit noch viel schlimmer ist, dass es sich nämlich nicht nur um ein geleugnetes sondern spätestens seit der Unabhängigkeit Aserbaidschans sogar um ein glorifiziertes Verbrechen handelt – in einem verabscheuungswürdigen mit Halbwissen gespickten Hetzbrief monierte. Wie uns das Erdoğansche Rumpelstillzchenspiel nach dem Boyer-Gesetz zeigte, können wir davon ausgehen, dass bei einer vergleichbaren Aktion eines deutschen Botschafters in der Türkei sofort wieder das Säbelrasseln mit Diplomatenausweisung und Wirtschaftsboykottaufrufen losginge. Vor dem Hintergrund, dass sich die Türkei immer wieder ausdrücklich äußere Einmischung in ihre „inneren Angelegenheiten“ verbittet, schäumt diese Aktion des Botschafters nur so vor Doppelmoral, Selbstgerechtigkeit und Hybris! An unsere 3 Meinungsmacholigarchen im TV ergeht hiermit die Frage, welchen unglaublichen Skandal sie wohl aus dieser Sache konstruiert hätten, hätte sich ein russischer Botschafter einen derartigen Angriff auf die deutsche Pressefreiheit geleistet? Ich sehe die Schlagzeilen, die sie produziert hätten, schon vor: „Putins Zensurmaschinerie streckt ihre Tentakel nach Deutschland aus“ „Mit uns nicht Herr Putin – Wir wählen die Freiheit!“ „Endlich raus mit ihm! – Was erlauben russische Botschafter?!“ Diese volksverhetzende Zensurmaschinerie kommt aber hier nicht aus Russland sondern von unserem ach so vorbildlichen NATO-Partner und spätestens hier wird klar, wovon Sarkozy spricht, wenn er die Terminologie „türkische Unkultur“ verwendet. Innertürkische Konflikte in Deutschland sind längst Realität und unseren Politikern sei gesagt, dass man ihnen sicherlich nicht Herr wird, indem man immer wieder jenen nachgibt, die bei jeglicher Türkeikritik sofort mit Klischees und Stigmatisierungen um sich werfen? So ist nicht nur aus Internetforen folgendes stereotypes Verhalten bekannt: Kritisiert jemand mit deutschem Namen die menschrechtlichen Zustände in der Türkei, so schwingen sie die Nazikeule und versuchen das Thema auf NSU o.ä. zu lenken. Kritisiert jemand mit türkischem Namen diese, wird sofort das PKK und / oder ASALA-Netz ausgeworfen. Für solche Kräfte scheint also zu gelten: Kritik am Staat=Terrorismus. Das ist eine alles andere als demokratische Haltung und das darf nicht weiter verschwiegen werden! Integration und Toleranz kann und darf nicht bedeuten, dass eine zahlenmäßig große Minderheit mit entsprechender Lobby, mehrere zahlenmäßig kleinere ohne Lobby nach Lust und Laune und noch dazu unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit diskriminieren und verunglimpfen darf. Letzten Endes bleibt folgender Lichtblick. Innerhalb einigen Teilen der Bevölkerung scheint diese Botschaft bereits angekommen zu sein. So wurde beim Bürgerdialog ein analoger Gesetzesentwurf zum französischen Boyer-Gesetz mit beträchtlichem Abstand auf Platz 1 aller Vorschläge gewählt. Der Bürgerdialog erwies sich jedoch als Bauernfängerei-Aktion, da die drei meistgewählten Vorschläge, und somit alle diejenigen mit mehr als 100.000 Stimmen, kurz und knapp von der Bundeskanzlerin abgeschmettert wurden, während nur solche gelobt wurden, die sich ohnehin auf der politischen Agenda befanden [http://julian-tumasewitsch.blogspot.de/2012/12/angela-merkel-macht-eine-farce-aus-dem.html]. Nützliche weiterführende Links zur Thematik: Hetzbrief des türkischen Botschafters an Michael Scharper, den Chefredakteur von GEO-Epoche: http://www.geo.de/GEO/heftreihen/geo_epoche/mord-an-den-armeniern-kein-genozid-73736.html Der Weltmeister der Pressefeindlichkeit: http://www.berliner-zeitung.de/medien/tuerkei-weltmeister-der-pressefeindlichkeit,10809188,17209538.html Pinar Selek: http://www.focus.de/kultur/buecher/justiz-prozess-gegen-pinar-selek-soll-neu-aufgerollt-werden_aid_866506.html Der kurdische Hungertreik: http://www.taz.de/!104059/ http://www.youtube.com/watch?v=7f7bp_qB1hI http://www.flickr.com/photos/pm_cheung/8109132436/ Mor Gabriel: http://www.3sat.de/page/?source=%2Fkulturzeit%2Fnews%2F163590%2Findex.html http://www.youtube.com/watch?v=UUW-5z8f2hQ http://www.youtube.com/watch?v=PqDU8d6abwo Unterdrückung und Verunglimpfung der christlichen Minderheiten und der Kurden: http://www.lemondepolitique.fr/culture/g%C3%A9nocide.html http://www.igfm.de/Christen-in-der-Tuerkei.1027.0.html http://nordirak-turabdin.de/2011/12/16/foderation-der-aramaer-schreibt-offenen-brief-12-12-2011/ http://www.taz.de/!92269/ http://www.youtube.com/watch?v=p2DGs6_b5Zc http://www.youtube.com/watch?v=UA3Uv9QNXug Massaker an Aleviten und Übergriffe auf sie: http://www.welt.de/kultur/history/article13729423/Das-vergessene-Massaker-der-Tuerken-an-den-Aleviten.html http://www.spiegel.de/politik/deutschland/15-jahre-massaker-von-sivas-die-auferstehung-der-aleviten-a-563623.html http://www.youtube.com/watch?v=civn61aildA http://www.taz.de/!99887/ Türkischer Rechtsextremismus: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/rechtsextreme-migranten-angst-vorm-grauen-wolf-11651990.html http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-01/rechtsradikalismus-tuerken http://www.ikus.ovgu.de/ikus_media/Newsletter/2012/August/13_+August/t%C3%BCrkischer+Rechtsextremismus.pdf http://www.tagesspiegel.de/politik/tuerkischer-rechtsextremismus-radikalisierung-unter-jungen/6101386.html http://www.welt.de/politik/deutschland/article13735417/Der-Schein-truegt-die-Grauen-Woelfe-sind-gefaehrlich.html"> http://www.welt.de/politik/deutschland/article13735417/Der-Schein-truegt-die-Grauen-Woelfe-sind-gefaehrlich.html