Veggie-Day? - Klares eindeutiges "Ja". Da haben die Grünen einfach Recht!
1 Tag in der Woche auf Fleisch zu verzichten tut niemandem weh und bewirkt hoffentlich bei dem Ein oder Anderen eine etwas bewusstere Einstellung, zu dem, was er da isst.
Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und diese ekelhaften Gammelfleischbergverfütterungsanlangen, auch als XXL-Restaurants bekannt, verbieten!
Nicht nur das die Massentierhaltung, aus der die "Schnitzel" dort stammen - dem Gast einer derartigen Stätte der Unkultur klar machen zu wollen, dass das, was er auf dem Teller hat, mal ein Lebewesen war, wäre ohnehin sinnlos - einfach ätzend ist. Außerdem hungern Menschen in weiten Teilen der Erde und gönnen sich allenfalls 1x pro Quartal Fleisch und hier stehen die Asis täglich Schlange um von einem 1 Kilogramm schweren Fleischlappen 3/4 zurückgehen zu lassen...
Deutschland muss keine Nation von Vegetariern werden, aber ein bewussterer Umgang mit Nahrung würde uns allen gut tun.
Die Reaktion und Empörung der selbsternannten Kritiker wirkt ein wenig wie das Verhalten der "Terrorteenies", die zu den "strengsten Eltern der Welt" entsandt werden, um geläutert zurückzukehren.
Mit Mäulern wie Schlachtschwertern wird sofort auf Selbstbestimmungsrechte gepocht und auf die Intention staatlicher Bevormundung verbal geprügelt.
Sowohl die Schließung des Hauptbahnhofs der 200.000 Einwohner zählenden rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz, als auch die der Umstellung vom bewährten Bismarck- auf das jetzige Bavaragemodell geschuldete, massiv rückläufige Zahl von Abschlüssen privater Rentenversicherungen, zeigen uns auf ein Neues, dass es gewisse Bereiche des Zusammenlebens gibt, in denen die Selbstregulierung des Marktes schlichtweg nicht funktioniert, und das das Schreckgespenst der "staatlichen Bevormundung" sehr wohl bisweilen zum "guten Geist" werden kann.
Bei den "strengsten Eltern" werden die einstigen "Terrorteenies" spätestens in dem Moment zu weinerlichen Modellpussies wenn sie Schlachtungen hautnah beiwohnen.
Wer nun nicht einmal einen einzigen fleischfreien Tag in Kantinen akzeptieren möchte, der sollte sich selbst einmal fragen, ob sie / er dem "Schweinchen Babe" oder "Shawn dem Schaf" die Kehle durchschneiden könnte oder sich alternativ die Mühe machen Tiereuthanasieanstalten à la Wiesenhof zu besuchen.
Die Grünen haben bereits viel für die Flora und ein umweltbewussteres Selbstverständnis getan, nun haben sprechen sie als erste Partei in Deutschland an, dass vor dem Hintergrund der Massentierhaltung in punkto Fleischproduktion und -konsum Einiges extrem aus dem Ruder läuft.
Der Vorschlag eines Veggie-Day in Kantinen ist sinnvoll und beweist, dass sich die Partei wenigstens ein Stück weit den zu schwinden drohenden Esprit, der sie einst groß machte, doch bewahrt hat.
Neu ist die Idee allerdings nicht, kannte und pflegte man doch insbesondere in den katholisch geprägten Regionen Süddeutschlands zu Vorkonsumirrsinnszeiten die Tradition, dass an Freitagen kein Fleisch auf den Teller zu kommen hatte, sondern man mit beispielsweise Fisch, nahrhaften Suppen oder Reibekuchen Vorlieb nahm.
Eine jeglicher Ethik und Moral entbehrende Marktradikalisierung unserer Gesellschaft hat eine aus guten Grund über Jahrhunderte bestehende Tradition nahezu ausgelöscht und so ist es, da ihre Sinnhaftigkeit vollkommen außer Frage steht, nur gut und richtig, sie in abgewandelter Form wieder zu beleben, allein schon um die ekelerregende Tierquälerei verstärkt auf die politische Agenda zu bringen!
Gut gemacht!
Mittwoch, 7. August 2013
Veggie-Day, Gammelfleischverfütterungsanlagen, Terrorteenies und eine katholische Tradition
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Montag, 1. Juli 2013
Sieg der Öldiktatur oder der Gerechtigkeit? - Kommt ein Diktatorenfreund und Lobbyistenfan in der UNO seinen Gönnern zu Hilfe?
Es klingt fast zu schön um wahr zu sein, doch laut der Neuen Zürcher Zeitung ist es in der Tat Realität. Eine Vielzahl von liberalen Schweizer Politikern kämpft Seite an Seite mit armenischen, kurdischen und jüdischen Verbänden für die Errichtung eines Mahnmals gegen die größten Verbrechen in der jüngeren Geschichte der Menschheit (vgl.:http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/uno-opponiert-gegen-geplante-armenier-gedenkstaette-in-genf-1.18107791).
Doch neben der üblichen Rumpelstillzchenposse seitens der türkischen Regierung, die sowohl bei liberalen türkischen Intellektuellen an den freien Universitäten des Landes als auch beim Who-is-Who der internationalen Historiker für Nichts außer Unverständnis und Kopfschütteln sorgt, stellt sich nun überraschenderweise UNO quer, bzw. vielmehr interveniert ihr Generaldirektor, Kassym-Jomart Tokajev.
Nun ist es an der Zeit sich zu fragen, wer dieser Herr eigentlich ist.
„Zeig mir, mit wem du dich umgibst, und ich sag dir ... ... wer du bist“, bei genauerer Betrachtung des Wirkens der Person Tokajev kommt diesen alten Sprichwort eine ganz besondere Bedeutung zu.
Tokajev ist früherer Premier- und Außenminister Kasachstan und wurde 2011 von UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon zum Generaldirektor der Vereinten Nationen in Genf ernannt.
Nicht erst seit dem Beginn seiner Amtszeit fällt bei Tokajev ganz stark seine kritiklose Affinität zu Aserbaidschan, der nationalistisch-neofaschistischen Erbdiktatur am mit reichen Ölvorkommen gesegneten Kaspischen Meer, die sich nun in zweiter Generation im Würgegriff des Aliyevclans befindet, auf.
So eröffnete er am 9.Mai 2013 eine Kunstausstellung mit Gemälden von u.a. aserbaidschanischer Maler (http://www.azernews.az/culture/53564.html) und adressierte seinen besonderen Dank an den Botschafter des repressiven Alliyev-Systems und bekam dafür in dessen staatlich kontrollierter und zensierter Presse bereits ein sehr positives Echo.
Ebenfalls im Mai dieses Jahres partizipierte Tokajev an vorderster Front bei der Ehrung des Begründers des diktatorischen aserbaidschanischen Familienregimes, Haydar Aliyev, dessen Sohn Ilham seit dem Tod des Vaters im Jahre 2003 die Macht im Staat zwischen Kaukasus und Kaspischem Meer von ihm erhalten hat (vgl.:http://www.azernews.az/azerbaijan/53705.html)
Die Aliyevsche Regimepolitik kennt in Wesentlichen vier Säulen, die erste Wirtschaftliche ist die nahezu vollständige Abhängigkeit von den Ölvorkommen im Kaspischen Meer vor der Küste Bakus. Damit einhergehend ist ein starker Zentralismus, der nur einen kleinen in der Hauptstadt ansässigen, regimetreuen Bevölkerungsanteil Zugang zum durch das schwarze Gold entstandenen potenziellen Wohlstand gewährt. Darin weißt das Land große Äquivalenzen zu den ebenfalls von autoritären Diktatoren geführten und 100% ölabhängigen Golfstaaten auf.
Die zweite Säule ist ideologischer Natur und besteht in der Einschwörung auf den türkischen Nationalismus.
Die dritte ist, und das sollte jeder, der die Berichterstattung im Vorfeld des Eurovision Song Contests verfolgt hat, noch im Kopf haben, die ständige Bespitzelung sowie die gewaltsame Zerschlagung der ohnehin nur marginal ausgeprägten oppositionellen Strukturen im Land.
Als vierte Säule ist ein massiver wirtschaftlicher Protektionismus zu nennen, der die wenigen mittelständischen nicht-staatlichen systematisch am Wachsen durch Teilnahme am internationalen Markt hindert, da er ihnen grundsätzlich schon verbietet mehr als umgerechnet ca. 1000€ pro Woche ins Ausland zu transferieren, was aufgrund des staatlich kontrollierten Bankenwesens und dessen astronomisch hoher Auslandsüberweisungsgebühren ohnehin nur durch die Präsenz von Western Union überhaupt ein wenigen Fällen einen Sinn macht.
Eine ausführliche Analyse des diktatorischen Systems Aliyev findet sich unter nachstehendem Link:http://madlens-blog.blogspot.de/2012/01/acht-blickwinkel-aserbaidschan.html
Was gibt es bitte positiv an einem solch fragwürdigen Lebenswerk bzw. Vermächtniss eines lupenreinen nationalistischen Diktators durch einen ranghohen UNO-Repräsentanten, zu würdigen Herr Tokajev?
Tokajev war als Mitglied der kasachischen und des kasachischen Parlaments lange vor seiner Berufung zur UNO nach Genf als Förderer der Ölindustrie bekannt, welche enge Kontakte zur Erbdiktatur am Kaspischen Meer unterhält.
(vgl.: http://iwep.kz/uploads/files/biblioteka/books/Kazakhstancy_o_pervom_presidente_RK.pdf sowie http://www.newsline.kz/news.php?y=2008&m=09&d=16)
So ist es wenig verwunderlich, dass er auch nun in Genf gerne gesehener Gast bei Festivitäten der ständigen diplomatischen Vertretung des Aliyev Clans ist und dafür ein ums andere Mal und besonders im Frühjahr 2013 wie kaum ein anderer ausländischer Politiker mit positiven Pressefeedbacks der staatlichen kontrollierten und zensierten Presse der Aliyevschen Erbdiktatur bedacht wird.
(vgl. u.a. „The opening ceremony of the Cultural Night was addressed by the Deputy Minister of Culture and Tourism of the Republic of Azerbaijan Madame Sevda Mammadaliyeva and the Director-General of UN Office at Geneva Mr. Kassym-Jomart Tokayev. Mr. K.Tokayev expressed his gratitude and appreciation to the Permanent Mission and in particular Ambassador, Permanent Representative Dr. Murad N.Najafbayli for the organization of the International Day of Nowruz and Azerbaijani Cultural Night.” (http://www.azmission.ch/xeberler/20130404070214088.html)
Wenn ein eigentlich der Neutralität verpflichteter UN-Repräsentant derart oft und durchweg positiv mit Lob von den staatlichen Medien eines totalitären Regimes überseht wird, ist dies sehr verdächtig.
Der Einfluss regimegestützter aserbaidschanischer Lobbys und deren Barreldollars hat in Person von Tokajev nun offenbar die UNO erreicht.
In Europa sind diese Einflüsse bereits länger bekannt und äußern sich ansonsten dadurch verurteilte Mörder von schlafenden Armeniern aus anderen Staaten freizukaufen, um sie anschließend Nationalhelden zu verehren:
„Am 18. Februar 2004 kauft sich der aserbaidschanische Soldat Ramil Safarov eine Axt. Er ist mit Militärangehörigen aus anderen Ländern in Budapest, um an einem Nato-Fortbildungsprogramm teilzunehmen. In der übernächsten Nacht nimmt er die Axt, geht ins Zimmer eines schlafenden Teilnehmers aus dem verfeindeten Nachbarland Armenien und erschlägt ihn im Schlaf. Die Obduktion wird ergeben, dass er ihn sechzehn Mal im Gesicht trifft und den Kopf fast vom Rumpf trennt. Danach macht sich Safarov auf den Weg, einen weiteren armenischen Soldaten im Gebäude zu töten. Bevor er in dessen Zimmer eindringen kann, wird er von der Polizei verhaftet. Ein ungarisches Gericht verurteilte Safarov 2006 zu lebenslänglicher Haft. Frühestens 2036 sollte er begnadigt werden können. Der Richter begründete das Urteil mit der Brutalität der Tat und dem Fehlen jeder Reue.“ (http://www.stefan-niggemeier.de/blog/ein-aserbaidschanischer-held/)
Außerdem sollen Berichte über die zahlreichen politischen Gefangenen, die Repressivität des totalitären Regimes untermauern, durch aufdringliche Bestechungsversuche gezielt von europäischen Gremien und der europäischen Öffentlichkeit fern gehalten werden:
„The group published its findings in a May report titled "Caviar Diplomacy, How Azerbaijan Silenced the Council of Europe."
There has been a very conscious strategy of systematically inviting large numbers of parliamentary assembly members to various events in Azerbaijan," says ESI's director Gerald Knaus. "There has been a policy of gift-making. There has also, of course, been legitimate political lobbying. The end result has been a disastrous abrogation of the Council of Europe's core mandate, which is to criticize member states if they don't fulfill their obligations.
Knaus, Von Cramon, and others say Azerbaijan's aggressive lobbying is threatening PACE and undermining its credibility.” (http://www.rferl.org/content/pace-azerbaijan-political-prisoners-lobbying/24730257.html)
Kritische Worte für solche Initiativen seiner alten Ölfreunde vom Alievregime sucht man bei Kassym-Jomart Tokajev genauso vergeblich, wie eine Distanzierung von der Kopfgeldaussetzung sowie dem Mordaufruf seitens des Aliyev Regimes gegen den Schriftsteller Akram Aylisli und die staatlich geförderte Bücherverbrennung in Aserbaidschan:
„Gegen den 75-jährigen Schriftsteller Akram Aylisli läuft derzeit eine Hetzjagd in Aserbaidschan. Ein Kopfgeld wurde verhängt, seine Bücher verbrannt, die Rente gestrichen und zum Mord gegen ihn aufgerufen. All' dies erfolgt nicht durch eine kleine rassistische Randgruppe, sondern durch den Diktator Ilham Aliyev persönlich, seiner Regierungspartei und der "modernen" Oppositionspartei."
(http://www.der-kosmopolit.de/2013/02/bucherverbrennung-und-hetzjagd-gegen.html)
Angesichts dieser Tatsachen ist es nur wenig verwunderlich, dass Tokajev sich zum Vorreiter der „Bedenken“ gegen das geplante Mahnmal, welches zwar armenische Inschriften aber nicht einmal „das heikle G-Wort“ enthält.
Neben der Türkei opponiert auch immer wieder deren kleiner Bruderstaat Aserbaidschan gegen jegliche Thematisierung der Verbrechen gegen das armenische Volk. Die engen Beziehungen, die Tokajev seit Jahren zu dessen Vertretern unterhält, scheinen direkten kausalen Zusammenhang zu seiner Einmischung in den Denkmalbau zu bilden.
Auch dass Herr Tokajev auch im eigenen Land wenig mit demokratischen Kräften anfangen konnte und gerne mal für einen Diktator in die Bresche springt, ist Kennern der Region bekannt: "K.-Z. Tokajew nahm an den Repressionen gegen die demokratischen Kräfte in Kasachstan teil. Am 20. November 2001 hält K. Tokajew auf Antrag des Präsidenten eine Fernsehansprache (Kanal Khabar-Kanal), in der er sich an den Präsidenten Nasarbajew wendet und ihn darum bittet, einige Regierungsmitglieder und einige Beamten, darunter Mukhtar Ablyazov, Galymzhan Zhakiyanov, Oraz Dzhandosov und andere, die sich in einem Land, in dem sich die politische Bewegung zugunsten einer „demokratischen Wahl Kasachstans‟ entwickelte, für die demokratischen Reformen ausgesprochen hatten, zu entlassen.
Nach der Einleitung der Strafverfolgung in der Schweiz und in den Vereinigten Staaten Amerikas 1999 gegen den kasachischen Präsidenten und seines engsten Entourages (diese aufsehenerregende Korruptionsaffaire wurde Kazahkgate genannt) beauftragt Nasarbajew Tokajew damit, alle Mittel einzusetzen, um die Untersuchung fallen zu lassen – alle notwendigen politischen, ökonomischen und andere Schritte sind nützlich, um dieses Ergebnis zu erzielen. Tokajew wird auch damit beauftragt, für Nasarbajew einen neuen Anwalt zu finden. Zwischen 2002 und 2003 ist K. Tokajew mehrmals in die Schweiz gekommen, um das Problem mit den Schweizer Behörden zu lösen." (http://www.viktor-khrapunov.com/de/publikationen/vk-13/)
Herr Tokajev, Sie haben durch diesen erwartbaren aber unglaublich dummen Steinwurf ein riesiges Loch in ihr dünnes Glashaus geworfen.
Doch neben der üblichen Rumpelstillzchenposse seitens der türkischen Regierung, die sowohl bei liberalen türkischen Intellektuellen an den freien Universitäten des Landes als auch beim Who-is-Who der internationalen Historiker für Nichts außer Unverständnis und Kopfschütteln sorgt, stellt sich nun überraschenderweise UNO quer, bzw. vielmehr interveniert ihr Generaldirektor, Kassym-Jomart Tokajev.
Nun ist es an der Zeit sich zu fragen, wer dieser Herr eigentlich ist.
„Zeig mir, mit wem du dich umgibst, und ich sag dir ... ... wer du bist“, bei genauerer Betrachtung des Wirkens der Person Tokajev kommt diesen alten Sprichwort eine ganz besondere Bedeutung zu.
Tokajev ist früherer Premier- und Außenminister Kasachstan und wurde 2011 von UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon zum Generaldirektor der Vereinten Nationen in Genf ernannt.
Nicht erst seit dem Beginn seiner Amtszeit fällt bei Tokajev ganz stark seine kritiklose Affinität zu Aserbaidschan, der nationalistisch-neofaschistischen Erbdiktatur am mit reichen Ölvorkommen gesegneten Kaspischen Meer, die sich nun in zweiter Generation im Würgegriff des Aliyevclans befindet, auf.
So eröffnete er am 9.Mai 2013 eine Kunstausstellung mit Gemälden von u.a. aserbaidschanischer Maler (http://www.azernews.az/culture/53564.html) und adressierte seinen besonderen Dank an den Botschafter des repressiven Alliyev-Systems und bekam dafür in dessen staatlich kontrollierter und zensierter Presse bereits ein sehr positives Echo.
Ebenfalls im Mai dieses Jahres partizipierte Tokajev an vorderster Front bei der Ehrung des Begründers des diktatorischen aserbaidschanischen Familienregimes, Haydar Aliyev, dessen Sohn Ilham seit dem Tod des Vaters im Jahre 2003 die Macht im Staat zwischen Kaukasus und Kaspischem Meer von ihm erhalten hat (vgl.:http://www.azernews.az/azerbaijan/53705.html)
Die Aliyevsche Regimepolitik kennt in Wesentlichen vier Säulen, die erste Wirtschaftliche ist die nahezu vollständige Abhängigkeit von den Ölvorkommen im Kaspischen Meer vor der Küste Bakus. Damit einhergehend ist ein starker Zentralismus, der nur einen kleinen in der Hauptstadt ansässigen, regimetreuen Bevölkerungsanteil Zugang zum durch das schwarze Gold entstandenen potenziellen Wohlstand gewährt. Darin weißt das Land große Äquivalenzen zu den ebenfalls von autoritären Diktatoren geführten und 100% ölabhängigen Golfstaaten auf.
Die zweite Säule ist ideologischer Natur und besteht in der Einschwörung auf den türkischen Nationalismus.
Die dritte ist, und das sollte jeder, der die Berichterstattung im Vorfeld des Eurovision Song Contests verfolgt hat, noch im Kopf haben, die ständige Bespitzelung sowie die gewaltsame Zerschlagung der ohnehin nur marginal ausgeprägten oppositionellen Strukturen im Land.
Als vierte Säule ist ein massiver wirtschaftlicher Protektionismus zu nennen, der die wenigen mittelständischen nicht-staatlichen systematisch am Wachsen durch Teilnahme am internationalen Markt hindert, da er ihnen grundsätzlich schon verbietet mehr als umgerechnet ca. 1000€ pro Woche ins Ausland zu transferieren, was aufgrund des staatlich kontrollierten Bankenwesens und dessen astronomisch hoher Auslandsüberweisungsgebühren ohnehin nur durch die Präsenz von Western Union überhaupt ein wenigen Fällen einen Sinn macht.
Eine ausführliche Analyse des diktatorischen Systems Aliyev findet sich unter nachstehendem Link:http://madlens-blog.blogspot.de/2012/01/acht-blickwinkel-aserbaidschan.html
Was gibt es bitte positiv an einem solch fragwürdigen Lebenswerk bzw. Vermächtniss eines lupenreinen nationalistischen Diktators durch einen ranghohen UNO-Repräsentanten, zu würdigen Herr Tokajev?
Tokajev war als Mitglied der kasachischen und des kasachischen Parlaments lange vor seiner Berufung zur UNO nach Genf als Förderer der Ölindustrie bekannt, welche enge Kontakte zur Erbdiktatur am Kaspischen Meer unterhält.
(vgl.: http://iwep.kz/uploads/files/biblioteka/books/Kazakhstancy_o_pervom_presidente_RK.pdf sowie http://www.newsline.kz/news.php?y=2008&m=09&d=16)
So ist es wenig verwunderlich, dass er auch nun in Genf gerne gesehener Gast bei Festivitäten der ständigen diplomatischen Vertretung des Aliyev Clans ist und dafür ein ums andere Mal und besonders im Frühjahr 2013 wie kaum ein anderer ausländischer Politiker mit positiven Pressefeedbacks der staatlichen kontrollierten und zensierten Presse der Aliyevschen Erbdiktatur bedacht wird.
(vgl. u.a. „The opening ceremony of the Cultural Night was addressed by the Deputy Minister of Culture and Tourism of the Republic of Azerbaijan Madame Sevda Mammadaliyeva and the Director-General of UN Office at Geneva Mr. Kassym-Jomart Tokayev. Mr. K.Tokayev expressed his gratitude and appreciation to the Permanent Mission and in particular Ambassador, Permanent Representative Dr. Murad N.Najafbayli for the organization of the International Day of Nowruz and Azerbaijani Cultural Night.” (http://www.azmission.ch/xeberler/20130404070214088.html)
Wenn ein eigentlich der Neutralität verpflichteter UN-Repräsentant derart oft und durchweg positiv mit Lob von den staatlichen Medien eines totalitären Regimes überseht wird, ist dies sehr verdächtig.
Der Einfluss regimegestützter aserbaidschanischer Lobbys und deren Barreldollars hat in Person von Tokajev nun offenbar die UNO erreicht.
In Europa sind diese Einflüsse bereits länger bekannt und äußern sich ansonsten dadurch verurteilte Mörder von schlafenden Armeniern aus anderen Staaten freizukaufen, um sie anschließend Nationalhelden zu verehren:
„Am 18. Februar 2004 kauft sich der aserbaidschanische Soldat Ramil Safarov eine Axt. Er ist mit Militärangehörigen aus anderen Ländern in Budapest, um an einem Nato-Fortbildungsprogramm teilzunehmen. In der übernächsten Nacht nimmt er die Axt, geht ins Zimmer eines schlafenden Teilnehmers aus dem verfeindeten Nachbarland Armenien und erschlägt ihn im Schlaf. Die Obduktion wird ergeben, dass er ihn sechzehn Mal im Gesicht trifft und den Kopf fast vom Rumpf trennt. Danach macht sich Safarov auf den Weg, einen weiteren armenischen Soldaten im Gebäude zu töten. Bevor er in dessen Zimmer eindringen kann, wird er von der Polizei verhaftet. Ein ungarisches Gericht verurteilte Safarov 2006 zu lebenslänglicher Haft. Frühestens 2036 sollte er begnadigt werden können. Der Richter begründete das Urteil mit der Brutalität der Tat und dem Fehlen jeder Reue.“ (http://www.stefan-niggemeier.de/blog/ein-aserbaidschanischer-held/)
Außerdem sollen Berichte über die zahlreichen politischen Gefangenen, die Repressivität des totalitären Regimes untermauern, durch aufdringliche Bestechungsversuche gezielt von europäischen Gremien und der europäischen Öffentlichkeit fern gehalten werden:
„The group published its findings in a May report titled "Caviar Diplomacy, How Azerbaijan Silenced the Council of Europe."
There has been a very conscious strategy of systematically inviting large numbers of parliamentary assembly members to various events in Azerbaijan," says ESI's director Gerald Knaus. "There has been a policy of gift-making. There has also, of course, been legitimate political lobbying. The end result has been a disastrous abrogation of the Council of Europe's core mandate, which is to criticize member states if they don't fulfill their obligations.
Knaus, Von Cramon, and others say Azerbaijan's aggressive lobbying is threatening PACE and undermining its credibility.” (http://www.rferl.org/content/pace-azerbaijan-political-prisoners-lobbying/24730257.html)
Kritische Worte für solche Initiativen seiner alten Ölfreunde vom Alievregime sucht man bei Kassym-Jomart Tokajev genauso vergeblich, wie eine Distanzierung von der Kopfgeldaussetzung sowie dem Mordaufruf seitens des Aliyev Regimes gegen den Schriftsteller Akram Aylisli und die staatlich geförderte Bücherverbrennung in Aserbaidschan:
„Gegen den 75-jährigen Schriftsteller Akram Aylisli läuft derzeit eine Hetzjagd in Aserbaidschan. Ein Kopfgeld wurde verhängt, seine Bücher verbrannt, die Rente gestrichen und zum Mord gegen ihn aufgerufen. All' dies erfolgt nicht durch eine kleine rassistische Randgruppe, sondern durch den Diktator Ilham Aliyev persönlich, seiner Regierungspartei und der "modernen" Oppositionspartei."
(http://www.der-kosmopolit.de/2013/02/bucherverbrennung-und-hetzjagd-gegen.html)
Angesichts dieser Tatsachen ist es nur wenig verwunderlich, dass Tokajev sich zum Vorreiter der „Bedenken“ gegen das geplante Mahnmal, welches zwar armenische Inschriften aber nicht einmal „das heikle G-Wort“ enthält.
Neben der Türkei opponiert auch immer wieder deren kleiner Bruderstaat Aserbaidschan gegen jegliche Thematisierung der Verbrechen gegen das armenische Volk. Die engen Beziehungen, die Tokajev seit Jahren zu dessen Vertretern unterhält, scheinen direkten kausalen Zusammenhang zu seiner Einmischung in den Denkmalbau zu bilden.
Auch dass Herr Tokajev auch im eigenen Land wenig mit demokratischen Kräften anfangen konnte und gerne mal für einen Diktator in die Bresche springt, ist Kennern der Region bekannt: "K.-Z. Tokajew nahm an den Repressionen gegen die demokratischen Kräfte in Kasachstan teil. Am 20. November 2001 hält K. Tokajew auf Antrag des Präsidenten eine Fernsehansprache (Kanal Khabar-Kanal), in der er sich an den Präsidenten Nasarbajew wendet und ihn darum bittet, einige Regierungsmitglieder und einige Beamten, darunter Mukhtar Ablyazov, Galymzhan Zhakiyanov, Oraz Dzhandosov und andere, die sich in einem Land, in dem sich die politische Bewegung zugunsten einer „demokratischen Wahl Kasachstans‟ entwickelte, für die demokratischen Reformen ausgesprochen hatten, zu entlassen.
Nach der Einleitung der Strafverfolgung in der Schweiz und in den Vereinigten Staaten Amerikas 1999 gegen den kasachischen Präsidenten und seines engsten Entourages (diese aufsehenerregende Korruptionsaffaire wurde Kazahkgate genannt) beauftragt Nasarbajew Tokajew damit, alle Mittel einzusetzen, um die Untersuchung fallen zu lassen – alle notwendigen politischen, ökonomischen und andere Schritte sind nützlich, um dieses Ergebnis zu erzielen. Tokajew wird auch damit beauftragt, für Nasarbajew einen neuen Anwalt zu finden. Zwischen 2002 und 2003 ist K. Tokajew mehrmals in die Schweiz gekommen, um das Problem mit den Schweizer Behörden zu lösen." (http://www.viktor-khrapunov.com/de/publikationen/vk-13/)
Herr Tokajev, Sie haben durch diesen erwartbaren aber unglaublich dummen Steinwurf ein riesiges Loch in ihr dünnes Glashaus geworfen.
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Samstag, 1. Juni 2013
Erdogan - Worst Of
Weil Mustafa Esmer im Mimagazin die Frechheit besitzt von "Erdoğan-Bashing der deutschen Leitmedien nervt" zu sprechen. (http://www.migazin.de/2013/06/14/das-erdogan-bashing-leitmedien/comment-page-9/#comment-43075)
Einmal in drei Jahren wird Kritik in unseren Medien an diesem Psychopaten geäußert und schon kommen Leute wie Sie, Herr Esmer, und wollen uns ernsthaft etwas von “Bashing” erzählen?
Meine persönlichen Negativhighlights seiner Herrschaft, in der er die Türkei von einer fehlerhaften im Entwicklungsprozess befindichen Demokratie in eine Ochlokratie verwandelt hat, habe ich im Folgenden zusammengefasst. Alles, was ich anführe, wurde von den "deutschen Leitmedien" (3sat und Phoenix zähle ich hier nicht mit) konstant ignoriert bzw. teilweise sogar erschreckend neutral relativiert. Die Liste ließe sich natürlich beliebig fortsetzen und stellt nur meine persönlichen Negativhöhepunkte der demagogischen Unperson Erdogan dar. Bislang wurde er von den deutschen Medien regelrecht mit Samthandschuhen angefasst und Watte gepackt. Man stelle sich einmal vor, Putin würde nur halb so stark auf den Putz hauen…wie große wäre dann wohl die Empörung? – Würden Sie dann auch von Putin-Bashing sprechen, Herr Esmer? Wohl kaum!!!
April 2011
Aufgrund eines Privatschamützels mit dem dortigen Bürgermeister, lässt Erdogan das Völkerverständigungsdenkmal von Kars (Nordosttürkei und Hochburg der lazischen Volksgruppe) trotz heftigem Widerstands der Bevölkerung und der Abgeordneten des Stadtparlaments von Kars abreißen:
(siehe u.a.: http://www.tagesspiegel.de/kultur/tuerkei-streit-um-kulturdenkmal-eskaliert/4095308.html)
Ende 2011
Türkische Schulbücher verumglimpfen die aramäische Minderheit als "Vaterlandslandsverräter".
(siehe: http://www.presseportal.de/pm/7846/2167216/steinbach-geschichtsfaelschung-in-tuerkischen-schulbuechern-ist-skandaloes)
Dezember 2011
Die türkische Luftwaffe begeht das Roboski-Massaker und tötet dabei 35 kurdische Zivilisten
(siehe: http://www.die-linke-hamburg.de/politik/diskussionen/detail/artikel/delegationsbericht-vom-massaker-in-roboskisirnak.html)
Januar 2012
Erdogan soll den Steiger-Award verliehen bekommen.
Kurz davor hat er in einem Interview die Straffreiheit durch Verjährung der Sivasbrandstifter von 1993 durch von AKP - und Gülenkadern domierte türkische Gerichte ausdrücklich begrüßt.
In Bochum erlebt Deutschland mit über 30.000 Teilnehmern eine der größten Demonstrationen seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs.
(siehe: http://alevi.com/de/alevitische-gemeinde-deutschland-kundigt-grosdemo-gegen-erdoğan-an/)
Juni 2012
Die Türkei boykottiert Sitzungen während der zypriotischen EU-Ratspräsidentschaft
(siehe: http://www.welt.de/newsticker/news3/article106438209/Tuerkei-will-zyprische-EU-Praesidentschaft-nicht-anerkennen.html)
Juli 2012
Das 1600 Jahre alte syrisch-orthodoxe Kloster Mor Gabriel wird vom türkischen Staat, der nun keine Gewaltenteilung mehr kennt, zwangsentgneit.
(siehe: http://www.blu-news.eu/2012/07/10/turkei-enteignet-mor-gabriel/)
Dezember 2012
Der türkische Staat geht brutal gegen die friedliche Demonstration anlässlich der 34. Jährung des Marasmassakers vor.
(siehe: http://www.diekurden.de/news/nordkurdistan/tuerkischer-staatsterror-in-maras-5-verletzte-4119186/)
März 2013
Diplomatische Krise mit den Niederlanden
"Für die Türkei geht es um eine prinzipielle Frage. Wenn türkische Kinder überhaupt an Pflegefamilien gegeben werden müssen, dann nur an türkische."
(siehe: http://www.europeonline-magazine.eu/niederlande-und-tuerkei-streiten-um-pflegekind-yunus_271563.html)
April 2013 - Juni 2013
Immer wieder versucht Erdogan Kriegsstimmung gegen Syrien zu machen.
(siehe: http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=19047)
Des Weiteren kommen (erpressungs-) diplomatische Krisen mit Schweden 2010 und Frankreich 2011 aufgrund der Anerkennung des Genozids an christlichen Minderheiten im osmanischen Reich, bei denen jeweils Diplomaten zurückbeordert werden, groß angelegte Boykottaufrufe gegen Waren aus den jeweiligen Staaten starten sowie mit der Abschiebung der völlig unbeteiligten armenischen Gastarbeiter gedroht wird.
Einmal in drei Jahren wird Kritik in unseren Medien an diesem Psychopaten geäußert und schon kommen Leute wie Sie, Herr Esmer, und wollen uns ernsthaft etwas von “Bashing” erzählen?
Meine persönlichen Negativhighlights seiner Herrschaft, in der er die Türkei von einer fehlerhaften im Entwicklungsprozess befindichen Demokratie in eine Ochlokratie verwandelt hat, habe ich im Folgenden zusammengefasst. Alles, was ich anführe, wurde von den "deutschen Leitmedien" (3sat und Phoenix zähle ich hier nicht mit) konstant ignoriert bzw. teilweise sogar erschreckend neutral relativiert. Die Liste ließe sich natürlich beliebig fortsetzen und stellt nur meine persönlichen Negativhöhepunkte der demagogischen Unperson Erdogan dar. Bislang wurde er von den deutschen Medien regelrecht mit Samthandschuhen angefasst und Watte gepackt. Man stelle sich einmal vor, Putin würde nur halb so stark auf den Putz hauen…wie große wäre dann wohl die Empörung? – Würden Sie dann auch von Putin-Bashing sprechen, Herr Esmer? Wohl kaum!!!
April 2011
Aufgrund eines Privatschamützels mit dem dortigen Bürgermeister, lässt Erdogan das Völkerverständigungsdenkmal von Kars (Nordosttürkei und Hochburg der lazischen Volksgruppe) trotz heftigem Widerstands der Bevölkerung und der Abgeordneten des Stadtparlaments von Kars abreißen:
(siehe u.a.: http://www.tagesspiegel.de/kultur/tuerkei-streit-um-kulturdenkmal-eskaliert/4095308.html)
Ende 2011
Türkische Schulbücher verumglimpfen die aramäische Minderheit als "Vaterlandslandsverräter".
(siehe: http://www.presseportal.de/pm/7846/2167216/steinbach-geschichtsfaelschung-in-tuerkischen-schulbuechern-ist-skandaloes)
Dezember 2011
Die türkische Luftwaffe begeht das Roboski-Massaker und tötet dabei 35 kurdische Zivilisten
(siehe: http://www.die-linke-hamburg.de/politik/diskussionen/detail/artikel/delegationsbericht-vom-massaker-in-roboskisirnak.html)
Januar 2012
Erdogan soll den Steiger-Award verliehen bekommen.
Kurz davor hat er in einem Interview die Straffreiheit durch Verjährung der Sivasbrandstifter von 1993 durch von AKP - und Gülenkadern domierte türkische Gerichte ausdrücklich begrüßt.
In Bochum erlebt Deutschland mit über 30.000 Teilnehmern eine der größten Demonstrationen seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs.
(siehe: http://alevi.com/de/alevitische-gemeinde-deutschland-kundigt-grosdemo-gegen-erdoğan-an/)
Juni 2012
Die Türkei boykottiert Sitzungen während der zypriotischen EU-Ratspräsidentschaft
(siehe: http://www.welt.de/newsticker/news3/article106438209/Tuerkei-will-zyprische-EU-Praesidentschaft-nicht-anerkennen.html)
Juli 2012
Das 1600 Jahre alte syrisch-orthodoxe Kloster Mor Gabriel wird vom türkischen Staat, der nun keine Gewaltenteilung mehr kennt, zwangsentgneit.
(siehe: http://www.blu-news.eu/2012/07/10/turkei-enteignet-mor-gabriel/)
Dezember 2012
Der türkische Staat geht brutal gegen die friedliche Demonstration anlässlich der 34. Jährung des Marasmassakers vor.
(siehe: http://www.diekurden.de/news/nordkurdistan/tuerkischer-staatsterror-in-maras-5-verletzte-4119186/)
März 2013
Diplomatische Krise mit den Niederlanden
"Für die Türkei geht es um eine prinzipielle Frage. Wenn türkische Kinder überhaupt an Pflegefamilien gegeben werden müssen, dann nur an türkische."
(siehe: http://www.europeonline-magazine.eu/niederlande-und-tuerkei-streiten-um-pflegekind-yunus_271563.html)
April 2013 - Juni 2013
Immer wieder versucht Erdogan Kriegsstimmung gegen Syrien zu machen.
(siehe: http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=19047)
Des Weiteren kommen (erpressungs-) diplomatische Krisen mit Schweden 2010 und Frankreich 2011 aufgrund der Anerkennung des Genozids an christlichen Minderheiten im osmanischen Reich, bei denen jeweils Diplomaten zurückbeordert werden, groß angelegte Boykottaufrufe gegen Waren aus den jeweiligen Staaten starten sowie mit der Abschiebung der völlig unbeteiligten armenischen Gastarbeiter gedroht wird.
Donnerstag, 9. Mai 2013
Aufruf zur Solidarität mit Alf oder die Kritikunfähigkkeit der türkischen Nationalisten in Deutschland im Angesicht des eigenen Spiegelbilds
Aufruf zur Solidarität mit ALF!
Nein zur Instrumentalisierung und dem Missbrauch von friedliebenden Außerirdischen!
Unterstützt meine Sammelklage vor dem intergalaktischen Lebensfromgerichtshof.
Mögen der ehrenwerte Richter Chubaka und seine Schöffen Han Solo und Schlupp vom grünen Stern die Betreiber und Liker der Seite Anti Akif Pirincci zu lebenslangem Exil auf dem intergalaktischen Schleimplaneten Grützgümme 4 verurteilen!
Ich habe heute gerade eine überaus belustigende obgleich extrem dämliche Seite bei Facebook entdeckt.
Hier treffen sich rethorisch und argumentativ hilflose Dämlacken, um ihren Minderwertigkeitskomplexen gegenüber einem Autor, der ihnen mit messerscharfen rhetorischen Nadelstichen den Spiegel der eigenen Hässlichkeit, die sich durch massive Doppelmoral äußert, vorhält, zu fröhnen.
Wer sich auf dieser Seite bzw. bei dieser Selbsthilfegruppe so tummelt?
Nun es sind solche, die sich vor jeglicher Form von Kritik durch inflationäres Schwingen der Nazikeule zu schützen versuchen, ohne dabei zu bemerken, dass sie längst enlarvt sind, und somit vielmehr eine Abstumpfung gegenüber dieser einfallslosen und monotonen Taktik bewirken statt einer Sensibilisierung.
So versuchen sie auch die "Achse des Guten" um Henryk M. Broder und Herrn Pirincci lächerlicherweise und ohne jedwede plausible Argumentation rechtsradikalen Kreisen zuzuordnen.
Wer sich bei Facebook bereits die ein oder andere sogenannte deutsch-türkische Seite angeschaut hat, erkennt schnell wie doppelmoralistisch diese Taktik ist, und dass Pirincci vollkommen Recht hat, wenn er diese Form der Äußerung von Kritikunfähigkeit als "Umkehr des Sachverhalts" entlarvt.
Außerdem entdeckt man auch solche Unpersonen, die nicht nur alle Kritiker mit vermeintlich deutschem Namen sofort ins rechte Umfeld abzuschieben versuchen, sondern darüber hinaus lächerlicher- und stereotyperweise alle vermeintlich kurdischen und armenischen Kritiker als "PKK- und ASALA-Terroristen" stigmatisieren und rassistisch verumglimpfen.
Des Weiteren zeichnet bedingungslose Solidarität mit der HAMAS und inflationäres Israelbashing diesen Schlag Unperson aus.
So ist es wenig verwunderlich, dass sie sich nahezu geschlossen gerne auf der Pinnwand von Deutschlands unfähigsten Antidemokraten MdB Ruprecht Polenz tummeln...
Kurz gesagt haben wir es mit einer Ansammlung von Baumschulabbrechern zu tun, die aus Frust über die eigenen Kubikunzulänglichkeiten und aus Ärger darüber, dass sie jemand öffentlich entlarvt hat, der dabei beträchtliches Gehör und Zustimmung findet, eine Seite eröffnet haben, auf der sie sich frisch, fröhlich und frei gegenseitig beweihräuchern, ohne der raffiniert subversiven Kritik von Akif Pirincci auch nur den Hauch eines echten Arguments entgegensetzen zu können.
Im Gegenteil, sie beweisen durch ihr Verhalten vielmehr, wie Recht er im Bezug auf sie hat, und wie sehr sie sich eigentlich für ihre Abartigkeiten schämen.
Angriff ist schließlich die beste Verteidigung.
Rhetorisch und argumentativ haben wir es hier allerdings mit einem Angriff auf das siegreiche Heer Alexanders des Großen bei Issos durch die frustrierten Verlierer der Wahl zum Mr Schwimmbad 1966 von Castrop-Rauxel-West zu tun.
Nun soweit ist das nichts Schlimmes.
Dafür ist Facebook schließlich da.
Aber der absolute Oberhammer ist, und hier hört der Spaß auf, dass sie eine der großartigsten Personen der Welt(raum)geschichte, nämlich niemand geringeren als Gordon Shumway a.k.a. "ALF" für ihre dümmlichen Zwecke missbrauchen.
Aus vertraulichen Quellen wurde bekannt, dass ALF sich nicht äußern möchte, aber einer Unterstützung meiner Klage durchaus zugeneigt ist.
Ein definitives Statement von ihm, ist nach seinem Venusurlaub mit Langzeitfreundin Ronda zu erwarten.
Von mir ergeht bereits jetzt der Aufruf zur Unterstützung meiner Sammelklage gegen diese harnebüschene Außerirdischenrechtsverletzung, der es mit aller Härte, die das intergalaktische Recht dafür vorsieht, vorzugehen gilt.
Seit dem Khitomer-Massaker durch die Romulaner hat unsere Galaxis keine grausigere Untat gesehen.
Erster prominenter Unterstützter meiner Kampagne ist übrigens Jean-Luc Picard, der für heute Abend eine offiziele Veruteilung dieser diskriminierenden Aktion gegenüber Melmags prominentesten Sohn seitens der Sternenflotte angekündigt hat.
Macht Euch auf was gefasst! Grützgümme 4 wartet!
Nota bene:
Mittlerweile wurde das Profilbild und der Gruppenname mehrmals geändert.
Hier der Gegenstand der Klage:

Die nachstehenden Screenshots von der Seite sprechen für sich und für die argumentative Hilflosigkeit der bellenden betroffen Hunde
(An alle Caninen ergeht eine förmliche Entschuldigung für diesen Vergleich. Das haben sie nicht verdient. Der Volksmund sieht die Redewendung aber leider so vor):

Man beachte insbesondere das geistige Niveau des markierten Kommentars und schaue sich einmal an, welcher alt bekannte Recke aus der Ruprecht Sekte ihn so geliket hat:

Ein ganz besonderes Exemplar ist folgende Unperson:

Noch ein Beispiel wie argumentativ-rhetorisch minderbemittelt der pöbelnde Pöbel auf dieser Seite agiert:

Wohlbekannte unter Fakeprofil postende Völkermordsleugner und Kurdenstigmatisierer treten den Beweis an, dass die Seite ein Sammelbecken für Deutschenfeindlichkeit ist:

Hier ist aber jemand besonders böse über diejenigen, die seine Psyche treffend analysieren:

Auch Sigmund Freud hätte einen Riesenspaß auf dieser Seite.
Bei der nachstehenden Unperson handelt es sich um ein Mitglied der UETD Bremen, einem unseglichen Verein, der letztes Jahr für Furore sorgte, indem er versuchte eine Genozidleugnungsvortragsreihe mit dem ausgewiesenen Antisemiten Norman Stone zu organisieren.
Durch ihre im folgenden Screenshot festgehaltenen Dummheiten, stellt sie eindrucksvoll unter Beweis, dass Akif Pirincci es tatsächlich geschafft hat, ihr nachzuweisen, dass sie im Rahmen ihrer psychosexuellen Entwicklung ihre anale Phase offenbar bis heute nie richtig überwinden konnte:

Weniger lustig, dafür aber umso mehr entlarvend für das Klientel, das sich auf dieser Seite tummelt, ist die Partizipation dieses türkischen Hardcoreinternetrassisten.
Bereits auf der Pinnwand der Autorin Serap Cileli bezeichnete er Ögün Samast, den Mörder des armenischen Journalisten Hrant Dink, wortwörtlich als einen "Helden".
Nein zur Instrumentalisierung und dem Missbrauch von friedliebenden Außerirdischen!
Unterstützt meine Sammelklage vor dem intergalaktischen Lebensfromgerichtshof.
Mögen der ehrenwerte Richter Chubaka und seine Schöffen Han Solo und Schlupp vom grünen Stern die Betreiber und Liker der Seite Anti Akif Pirincci zu lebenslangem Exil auf dem intergalaktischen Schleimplaneten Grützgümme 4 verurteilen!
Ich habe heute gerade eine überaus belustigende obgleich extrem dämliche Seite bei Facebook entdeckt.
Hier treffen sich rethorisch und argumentativ hilflose Dämlacken, um ihren Minderwertigkeitskomplexen gegenüber einem Autor, der ihnen mit messerscharfen rhetorischen Nadelstichen den Spiegel der eigenen Hässlichkeit, die sich durch massive Doppelmoral äußert, vorhält, zu fröhnen.
Wer sich auf dieser Seite bzw. bei dieser Selbsthilfegruppe so tummelt?
Nun es sind solche, die sich vor jeglicher Form von Kritik durch inflationäres Schwingen der Nazikeule zu schützen versuchen, ohne dabei zu bemerken, dass sie längst enlarvt sind, und somit vielmehr eine Abstumpfung gegenüber dieser einfallslosen und monotonen Taktik bewirken statt einer Sensibilisierung.
So versuchen sie auch die "Achse des Guten" um Henryk M. Broder und Herrn Pirincci lächerlicherweise und ohne jedwede plausible Argumentation rechtsradikalen Kreisen zuzuordnen.
Wer sich bei Facebook bereits die ein oder andere sogenannte deutsch-türkische Seite angeschaut hat, erkennt schnell wie doppelmoralistisch diese Taktik ist, und dass Pirincci vollkommen Recht hat, wenn er diese Form der Äußerung von Kritikunfähigkeit als "Umkehr des Sachverhalts" entlarvt.
Außerdem entdeckt man auch solche Unpersonen, die nicht nur alle Kritiker mit vermeintlich deutschem Namen sofort ins rechte Umfeld abzuschieben versuchen, sondern darüber hinaus lächerlicher- und stereotyperweise alle vermeintlich kurdischen und armenischen Kritiker als "PKK- und ASALA-Terroristen" stigmatisieren und rassistisch verumglimpfen.
Des Weiteren zeichnet bedingungslose Solidarität mit der HAMAS und inflationäres Israelbashing diesen Schlag Unperson aus.
So ist es wenig verwunderlich, dass sie sich nahezu geschlossen gerne auf der Pinnwand von Deutschlands unfähigsten Antidemokraten MdB Ruprecht Polenz tummeln...
Kurz gesagt haben wir es mit einer Ansammlung von Baumschulabbrechern zu tun, die aus Frust über die eigenen Kubikunzulänglichkeiten und aus Ärger darüber, dass sie jemand öffentlich entlarvt hat, der dabei beträchtliches Gehör und Zustimmung findet, eine Seite eröffnet haben, auf der sie sich frisch, fröhlich und frei gegenseitig beweihräuchern, ohne der raffiniert subversiven Kritik von Akif Pirincci auch nur den Hauch eines echten Arguments entgegensetzen zu können.
Im Gegenteil, sie beweisen durch ihr Verhalten vielmehr, wie Recht er im Bezug auf sie hat, und wie sehr sie sich eigentlich für ihre Abartigkeiten schämen.
Angriff ist schließlich die beste Verteidigung.
Rhetorisch und argumentativ haben wir es hier allerdings mit einem Angriff auf das siegreiche Heer Alexanders des Großen bei Issos durch die frustrierten Verlierer der Wahl zum Mr Schwimmbad 1966 von Castrop-Rauxel-West zu tun.
Nun soweit ist das nichts Schlimmes.
Dafür ist Facebook schließlich da.
Aber der absolute Oberhammer ist, und hier hört der Spaß auf, dass sie eine der großartigsten Personen der Welt(raum)geschichte, nämlich niemand geringeren als Gordon Shumway a.k.a. "ALF" für ihre dümmlichen Zwecke missbrauchen.
Aus vertraulichen Quellen wurde bekannt, dass ALF sich nicht äußern möchte, aber einer Unterstützung meiner Klage durchaus zugeneigt ist.
Ein definitives Statement von ihm, ist nach seinem Venusurlaub mit Langzeitfreundin Ronda zu erwarten.
Von mir ergeht bereits jetzt der Aufruf zur Unterstützung meiner Sammelklage gegen diese harnebüschene Außerirdischenrechtsverletzung, der es mit aller Härte, die das intergalaktische Recht dafür vorsieht, vorzugehen gilt.
Seit dem Khitomer-Massaker durch die Romulaner hat unsere Galaxis keine grausigere Untat gesehen.
Erster prominenter Unterstützter meiner Kampagne ist übrigens Jean-Luc Picard, der für heute Abend eine offiziele Veruteilung dieser diskriminierenden Aktion gegenüber Melmags prominentesten Sohn seitens der Sternenflotte angekündigt hat.
Macht Euch auf was gefasst! Grützgümme 4 wartet!
Nota bene:
Mittlerweile wurde das Profilbild und der Gruppenname mehrmals geändert.
Hier der Gegenstand der Klage:

Die nachstehenden Screenshots von der Seite sprechen für sich und für die argumentative Hilflosigkeit der bellenden betroffen Hunde
(An alle Caninen ergeht eine förmliche Entschuldigung für diesen Vergleich. Das haben sie nicht verdient. Der Volksmund sieht die Redewendung aber leider so vor):

Man beachte insbesondere das geistige Niveau des markierten Kommentars und schaue sich einmal an, welcher alt bekannte Recke aus der Ruprecht Sekte ihn so geliket hat:

Ein ganz besonderes Exemplar ist folgende Unperson:

Noch ein Beispiel wie argumentativ-rhetorisch minderbemittelt der pöbelnde Pöbel auf dieser Seite agiert:

Wohlbekannte unter Fakeprofil postende Völkermordsleugner und Kurdenstigmatisierer treten den Beweis an, dass die Seite ein Sammelbecken für Deutschenfeindlichkeit ist:

Hier ist aber jemand besonders böse über diejenigen, die seine Psyche treffend analysieren:

Auch Sigmund Freud hätte einen Riesenspaß auf dieser Seite.
Bei der nachstehenden Unperson handelt es sich um ein Mitglied der UETD Bremen, einem unseglichen Verein, der letztes Jahr für Furore sorgte, indem er versuchte eine Genozidleugnungsvortragsreihe mit dem ausgewiesenen Antisemiten Norman Stone zu organisieren.
Durch ihre im folgenden Screenshot festgehaltenen Dummheiten, stellt sie eindrucksvoll unter Beweis, dass Akif Pirincci es tatsächlich geschafft hat, ihr nachzuweisen, dass sie im Rahmen ihrer psychosexuellen Entwicklung ihre anale Phase offenbar bis heute nie richtig überwinden konnte:

Weniger lustig, dafür aber umso mehr entlarvend für das Klientel, das sich auf dieser Seite tummelt, ist die Partizipation dieses türkischen Hardcoreinternetrassisten.
Bereits auf der Pinnwand der Autorin Serap Cileli bezeichnete er Ögün Samast, den Mörder des armenischen Journalisten Hrant Dink, wortwörtlich als einen "Helden".
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Dienstag, 23. April 2013
Morgenthau – Eine andere Sichtweise auf einen abgewendeten deutschen Alptraum
Wieder schreiben wir morgen den 24.April, wieder werden an diesem hierzulande kaum bekannten Gedenktag vermutlich keine Fernsehberichte über den ersten Völkermord des 21.Jahrhunderts an den christlichen Minderheiten im osmanischen Reich zu sehen sein.
„Der wahre Zweck der Deportation war Raub und Zerstörung, diese war in der Tat nichts anderes als eine neue Methode der Ausrottung. Als die osmanischen Behörden den Auftrag zu diesen Deportationen gaben, so sprachen sie das Todesurteil gegen ein ganzes Volk aus, sie wussten dies genau und das gut und versuchten das auch in unserer Anwesenheit nicht zu verstecken“ [Henry Morgenthau, Ambassador Morgenthau’s Story (New York: Doubleday, Page & Co.: 1919), pp. 307-309, 321-323]
Wir alle, und da kann ich wohl für jeden deutschen Staatsbürger sprechen, sind heute zurecht froh darüber, dass sich der Plan des US- Amerikanischen Finazministers Henry Morgenthau bzgl. des deutschen Werdegangs nach dem Zweiten Weltkrieg nicht durchsetzen konnte und wir stattdessen bis heute von den positiven Auswirkungen des Marshallplans profitieren dürfen. Heute lernen Schüler aller Schulformen sehr ausführlich, was der Marshallplan bedeutete. Zum Morgenthauplan hingegen wird nur gesagt, dass er einen nie zur Realisierung vorgesehenen Gegenentwurf zu diesem darstellte, der die Herunterwirtschaftung Deutschlands zu einem reinen Agrar – und Bauernstaat vorsah.
Wer Henry Morgenthau überhaupt war und was ihn zum Entwurf einer derart drastischen Maßnahme und zu seinem späteren Buch „Germany Is Our Problem“ bewegte, darüber lernen wir nichts, nicht einmal in Vorlesungen oder Seminaren an unseren Universitäten. Henry Morgenthau jr. war der Enkel jüdischer Einwanderer aus dem deutschen Mannheim. Sein Vater war zwischen 1913 und 1916 US-Botschafter in Konstantinopel, dem heutigen Istanbul. 1918 verfasste er einen Bericht über seine Erfahrungen dort.
Zwischen Kapitel 14 und 18 beschreibt er darin ausführlich und detailliert, wie er Zeuge des Völkermordes an den Armeniern wurde.
Hier der Link zum Buch:
Gesamtübersicht: Ambassador Morgenthau's Story
Kapitel 14: Ambassador Morgenthau's Story
Aus diesem Bericht stammt auch zu Beginn angeführtes Zitat. Wir halten also fest das Henry Morgenthau jr. mindestens durch Erzählungen seines Vaters Zeuge des ersten Völkermordes des 20. Jahrhunderts geworden sein musste und ebenso wie bei seinem Vater – das wird aus o.g. Bericht klar deutlich – haben wohl auch bei ihm die Greueltaten der Jungtürken bleibenden Eindruck hinterlassen. Das deutsche Kaiserreich war bekanntlich im ersten Weltkrieg mit dem Osmanischen Reich verbündet und lieferte Technologie, Infrastruktur und militärische Unterstützung für die systematischen Massaker an christlichen Minderheiten.
Die Ignoranz und Gleichgültigkeit des kaiserlich-deutschen Botschafters im Osmanischen Reich beschreibt Morgenthau Sr. in Kapitel 17 seines Berichts: Ambassador Morgenthau's Story.
So werden auch im deutschen Reich Presseberichte über die, bis zum diesem Zeitpunkt beispiellosen und in dieser Größenordnung noch nie dagewesenen ethnischen Säuberungsmaßnahmen, zensiert und erst nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg publik. Viele osmanische Kriegsverbrecher entgehen einer Auslieferung an die Alliierten indem sie sich ins Exil nach Deutschland flüchten. Prominentestes Beispiel hier ist sicherlich Talât Pasa, der am 15. März in der Hardenbergstraße in Berlin-Charlottenburg von Soghomon Tehlirian erschossen wird.
Das Protokoll zum Prozess gegen Tehlirian findet man hier:
Trial of Soghomon Tehlirian
Doch auch u.a. das osmanische Pendant zu Adolf Eichmann, Dr. Baheddin Cakir, findet in Berlin Zuflucht. Beide o.g. Massenmörder und Kriegsverbrecher werden bis heute auf dem türkischen Friedhof der von der DITIB betriebenen Berliner Sehitlik-Moschee verehrt – Ein Skandal!
Man muss wissen, dass der letzte deutsche Kaiser Wilhelm II. nicht nur Kriegsverbündeter sondern auch ein persönlicher Freund von Talât war. Eben jener Kaiser, der Deutschland und die Welt in einen verheerenden Weltkrieg stürzte und vom seinem Exil aus Briefe schrieb, in denen er „das Volk Judaä“ für seine Kriegsverbrechen verantwortlich machte. Wir halten also fest Morgenthau Sr. und Morgenthau Jr. erleben, wie die Welt von deutschem Boden aus in einen Krieg gestürzt wird. Sie werden als Diplomatenfamilie hautnah Zeuge wie erstmalig im 29. Jahrhundert ein ganzes Volk systematisch und mit akribisch kalkulierter ethnisch motivierter Grausamkeit auf seinem seit mehr als einem Jahrtausend angestammten Siedlungsgebiet quasi ausgerottet wird. Sie erleben wie die Täter ihren Strafen entgehen, lediglich in Abwesenheit verurteilt werden, ohne dass je ein Urteil vollstreckt würde, wie die wenigen überlebenden anatolischen Armenier 1923 durch die Konferenz von Lausanne und die Rücknahme der Gründung der Republik Hayastan nun endgültig aus ihrer Heimat fliehen müssen und gleichzeitig im Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg antisemitische Demagogen peu à peu immer mehr Zulauf bekommen. Haben schon damals die bei den Morgenthaus die Alarmglocken geläutet? – Ich kann nur mutmaßen, aber es erscheint mir logisch. Als die Welt 1938-1945 ein zweites Mal und diesmal noch verheerender und grausamer von deutschem Boden aus in Brand gesetzt wird, dürften die schlimmsten Befürchtungen der deutsch-jüdischen Migrantenfamilie eingetroffen sein. Übertroffen wurden sie zweifelsohne als das ganze Ausmaß der Tragödie und Grausamkeit bei Eintreffen der alliierten Streitkräfte in den KZs deutlich wurde.
Eine nicht für möglich gehaltene grausame technokratische Weiterentwicklung der Ereignisse im osmanischen Reich war Realität geworden, die Shoah hatte stattgefunden und diesmal war das Volk der Morgenthaus, die wenige Jahre zuvor unmittelbare Zeugen der niemals geahndeten und mit kaiserlich-deutscher Unterstützung durchgeführten Verbrechen der jungtürkischen Führung des osmanischen Reichs an seinen christlichen Minderheiten wurden, selbst Opfer eines nun noch kaltblütiger und technokratischer durchgeführten Völkermordes, einem fatalen Déjà-Vu der Weltgeschichte. Weiterführend möchte ich hier empfehlen, sich der Lektüre Jean-Marie Carzous "Un génocide exemplaire" zu widmen.
Ich erinnere mich an einen Satz, in dem ein ehemaliger Geschichtslehrer einmal den Morgenthauplan abtat: "Der Morgenthau das war ein ganz radikaler Deutschenhasser". - Bei genauerer Betrachtung eine unhaltbare und reißerische Parole.
„Der wahre Zweck der Deportation war Raub und Zerstörung, diese war in der Tat nichts anderes als eine neue Methode der Ausrottung. Als die osmanischen Behörden den Auftrag zu diesen Deportationen gaben, so sprachen sie das Todesurteil gegen ein ganzes Volk aus, sie wussten dies genau und das gut und versuchten das auch in unserer Anwesenheit nicht zu verstecken“ [Henry Morgenthau, Ambassador Morgenthau’s Story (New York: Doubleday, Page & Co.: 1919), pp. 307-309, 321-323]
Wir alle, und da kann ich wohl für jeden deutschen Staatsbürger sprechen, sind heute zurecht froh darüber, dass sich der Plan des US- Amerikanischen Finazministers Henry Morgenthau bzgl. des deutschen Werdegangs nach dem Zweiten Weltkrieg nicht durchsetzen konnte und wir stattdessen bis heute von den positiven Auswirkungen des Marshallplans profitieren dürfen. Heute lernen Schüler aller Schulformen sehr ausführlich, was der Marshallplan bedeutete. Zum Morgenthauplan hingegen wird nur gesagt, dass er einen nie zur Realisierung vorgesehenen Gegenentwurf zu diesem darstellte, der die Herunterwirtschaftung Deutschlands zu einem reinen Agrar – und Bauernstaat vorsah.
Wer Henry Morgenthau überhaupt war und was ihn zum Entwurf einer derart drastischen Maßnahme und zu seinem späteren Buch „Germany Is Our Problem“ bewegte, darüber lernen wir nichts, nicht einmal in Vorlesungen oder Seminaren an unseren Universitäten. Henry Morgenthau jr. war der Enkel jüdischer Einwanderer aus dem deutschen Mannheim. Sein Vater war zwischen 1913 und 1916 US-Botschafter in Konstantinopel, dem heutigen Istanbul. 1918 verfasste er einen Bericht über seine Erfahrungen dort.
Zwischen Kapitel 14 und 18 beschreibt er darin ausführlich und detailliert, wie er Zeuge des Völkermordes an den Armeniern wurde.
Hier der Link zum Buch:
Gesamtübersicht: Ambassador Morgenthau's Story
Kapitel 14: Ambassador Morgenthau's Story
Aus diesem Bericht stammt auch zu Beginn angeführtes Zitat. Wir halten also fest das Henry Morgenthau jr. mindestens durch Erzählungen seines Vaters Zeuge des ersten Völkermordes des 20. Jahrhunderts geworden sein musste und ebenso wie bei seinem Vater – das wird aus o.g. Bericht klar deutlich – haben wohl auch bei ihm die Greueltaten der Jungtürken bleibenden Eindruck hinterlassen. Das deutsche Kaiserreich war bekanntlich im ersten Weltkrieg mit dem Osmanischen Reich verbündet und lieferte Technologie, Infrastruktur und militärische Unterstützung für die systematischen Massaker an christlichen Minderheiten.
Die Ignoranz und Gleichgültigkeit des kaiserlich-deutschen Botschafters im Osmanischen Reich beschreibt Morgenthau Sr. in Kapitel 17 seines Berichts: Ambassador Morgenthau's Story.
So werden auch im deutschen Reich Presseberichte über die, bis zum diesem Zeitpunkt beispiellosen und in dieser Größenordnung noch nie dagewesenen ethnischen Säuberungsmaßnahmen, zensiert und erst nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg publik. Viele osmanische Kriegsverbrecher entgehen einer Auslieferung an die Alliierten indem sie sich ins Exil nach Deutschland flüchten. Prominentestes Beispiel hier ist sicherlich Talât Pasa, der am 15. März in der Hardenbergstraße in Berlin-Charlottenburg von Soghomon Tehlirian erschossen wird.
Das Protokoll zum Prozess gegen Tehlirian findet man hier:
Trial of Soghomon Tehlirian
Doch auch u.a. das osmanische Pendant zu Adolf Eichmann, Dr. Baheddin Cakir, findet in Berlin Zuflucht. Beide o.g. Massenmörder und Kriegsverbrecher werden bis heute auf dem türkischen Friedhof der von der DITIB betriebenen Berliner Sehitlik-Moschee verehrt – Ein Skandal!
Man muss wissen, dass der letzte deutsche Kaiser Wilhelm II. nicht nur Kriegsverbündeter sondern auch ein persönlicher Freund von Talât war. Eben jener Kaiser, der Deutschland und die Welt in einen verheerenden Weltkrieg stürzte und vom seinem Exil aus Briefe schrieb, in denen er „das Volk Judaä“ für seine Kriegsverbrechen verantwortlich machte. Wir halten also fest Morgenthau Sr. und Morgenthau Jr. erleben, wie die Welt von deutschem Boden aus in einen Krieg gestürzt wird. Sie werden als Diplomatenfamilie hautnah Zeuge wie erstmalig im 29. Jahrhundert ein ganzes Volk systematisch und mit akribisch kalkulierter ethnisch motivierter Grausamkeit auf seinem seit mehr als einem Jahrtausend angestammten Siedlungsgebiet quasi ausgerottet wird. Sie erleben wie die Täter ihren Strafen entgehen, lediglich in Abwesenheit verurteilt werden, ohne dass je ein Urteil vollstreckt würde, wie die wenigen überlebenden anatolischen Armenier 1923 durch die Konferenz von Lausanne und die Rücknahme der Gründung der Republik Hayastan nun endgültig aus ihrer Heimat fliehen müssen und gleichzeitig im Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg antisemitische Demagogen peu à peu immer mehr Zulauf bekommen. Haben schon damals die bei den Morgenthaus die Alarmglocken geläutet? – Ich kann nur mutmaßen, aber es erscheint mir logisch. Als die Welt 1938-1945 ein zweites Mal und diesmal noch verheerender und grausamer von deutschem Boden aus in Brand gesetzt wird, dürften die schlimmsten Befürchtungen der deutsch-jüdischen Migrantenfamilie eingetroffen sein. Übertroffen wurden sie zweifelsohne als das ganze Ausmaß der Tragödie und Grausamkeit bei Eintreffen der alliierten Streitkräfte in den KZs deutlich wurde.
Eine nicht für möglich gehaltene grausame technokratische Weiterentwicklung der Ereignisse im osmanischen Reich war Realität geworden, die Shoah hatte stattgefunden und diesmal war das Volk der Morgenthaus, die wenige Jahre zuvor unmittelbare Zeugen der niemals geahndeten und mit kaiserlich-deutscher Unterstützung durchgeführten Verbrechen der jungtürkischen Führung des osmanischen Reichs an seinen christlichen Minderheiten wurden, selbst Opfer eines nun noch kaltblütiger und technokratischer durchgeführten Völkermordes, einem fatalen Déjà-Vu der Weltgeschichte. Weiterführend möchte ich hier empfehlen, sich der Lektüre Jean-Marie Carzous "Un génocide exemplaire" zu widmen.
Ich erinnere mich an einen Satz, in dem ein ehemaliger Geschichtslehrer einmal den Morgenthauplan abtat: "Der Morgenthau das war ein ganz radikaler Deutschenhasser". - Bei genauerer Betrachtung eine unhaltbare und reißerische Parole.
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Freitag, 5. April 2013
Avec une brûlante inquiétude - Je vous rapporte des agissements d’un politicien allemand
Le membre du Parlement et président de la commission des affaires étrangères, Ruprecht Polenz, et ses amis nationalistes turcs, ont-ils sortis les clous?
La jeune femme sur l’image ci-après, photographiée en face du Mémorial de l'Holocauste à Berlin porte une arme, que ce soit en plastique ou non, n'est pas important pour le symbolisme.
C’est déjà suffisamment grave que le génocide des minorités chrétiennes dans l’Empire Ottoman soit nié presque quotidiennement sur le mur de Monsieur Polenz où les représentants des Germano -Arméniens, Germano -Araméens, Germano –Kurdes et Germano -Alaouites et leurs nombreux supporteurs allemand soient bannis depuis longtemps et que ce politicien ne fasse pas de mystère qu’il adore flirter avec le lobby des négationnistes turcs en Allemagne.
Il même concède d’espace pour la propagande dédaigneuse de l’éditeur du webzine « Turkishpress », le portevoix inofficiel des Loups Gris en Allemagne.

Maintenant l'étape suivante: Un appel à la violence contre les Juifs et le symbolisme peut même être interprété que la mémoire de l'Holocauste faille être attaquées par le symbolisme de photo sur lien ci-après, qui a été prise dans le cadre d’une campagne superficiellement contre le racisme, par les supporters de Ruprecht Polenz!
En fait cette campagne ne montre pas que les supporteurs de Polenz et des immigrés d’origine turque et palestiniens.
Il faut savoir que la tactique des organisations turcs en Allemagne est de faire croire les gens, que tout les étrangers sont des turcs ou même sinon des musulmans de confession sunnite.
Le publiciste d’origine polonais, Henry M. Broder, semble d’avoir tout à fait raison quand il a considéré Polenz d’être Anti Sémites!
Vu à partis intéressées, ce n’est apparemment pas par hasard que cette campagne soit initialisée au même temps du rejet des excuses Israéliennes par Erdogan.
La supposition que Ruprecht Polenz, qui a déjà annoncer de terminer sa carrière en tant que membre du Bundestag en automne 2013, à l’intention de suivre les traces de l’Anti Sémite et un des négationnistes le plus populaire du génocide dans l’Empire Ottoman, Norman Stone, est proche.
Même pire : Selon World Media Watch, Kamuran Sezer - Directeur Fédération des clubs de parents turcs en Rhénanie-du-Nord-Westphalie, - se moque des victimes de l'Holocauste sur son mur et après la dite image!
https://www.facebook.com/kamuran.sezer/posts/410685322361395
Examinant le mur de Monsieur Sezer et ayant fréquenté les portails germano-turcs, on retrouve rapidement les suspects habituels parmi les défenseurs de cette image.
Ceux qui nient à chaque occasion le génocide commit par son pays d’origine contre les minorités Chrétiens et stigmatisent les Kurdes d’être un peuple des terroristes.
Beaucoup d'entre eux sont membres de l’organisation « Türkische Demokraten», qui a organisée une série de conférence avec Norman Stone l'année dernière à Hambourg et à Munich.
Un autre particulièrement frappant, est un membre des Loups Gris qui utilise une photo du leader Kurde, Abdullah Öcalan, dans une pose inhumaine en tant que photo du profile.
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=526177627421270&set=a.480269665345400.103386.478816398824060&type=1&theater
Le pire: Polenz est aussi membre du CA de ZDF, l’émetteurs de télévision de droit publique le deuxième important en Allemagne.
Donc, ce n’est pas vraiment une surprise que le génocide contre les minorités Chrétiens dans l’Empire Ottoman est pratiquement disparu dans cette chaîne depuis presque 3 ans.
De plus, ni les assauts massifs et violents de la police turque contre la manifestation à l’occasion de la commémoration des massacres de Kahramanmaras des Kurdes-Alaouites en décembre 2012, ni le dispute diplomatique actuellement ayant lieu entre la Turquie et les Pays-Bas concernant l’adoption de petit Yunus qui vive chez des parents adoptifs hollandaises, Chrétien et lesbiennes, sont envisagés dans les bulletins d’info de ZDF (cf. aussi http://reloaded.e-llico.com/article.htm?articleID=30373).
La Turquie est actuellement en train de préparer une plainte auprès de la Cour européenne des droits de l'homme ayant l’intention d’imposer une « droite » aux parents adoptifs qui doivent être Musulman et non-homosexuel pour les enfants adoptifs provenant de la Turquie.
Approximativement 3000 familles parents adoptifs dans l’UE pourraient perdre ses enfants, si cette plainte homophobe, dédaigneuse et dont le traitement à Den Haag coûte les recettes fiscales payée par chacun de nous obtient un succès.
Vû à la vaste couverture médiatique par rapport de la loi en Russie interdisant l’adoption des orphelins russes par des familles en États-Unis malgré aucun rapport avec l’UE, je suppose fortement que cette désinformation n’est pas un hasard.
La jeune femme sur l’image ci-après, photographiée en face du Mémorial de l'Holocauste à Berlin porte une arme, que ce soit en plastique ou non, n'est pas important pour le symbolisme.
C’est déjà suffisamment grave que le génocide des minorités chrétiennes dans l’Empire Ottoman soit nié presque quotidiennement sur le mur de Monsieur Polenz où les représentants des Germano -Arméniens, Germano -Araméens, Germano –Kurdes et Germano -Alaouites et leurs nombreux supporteurs allemand soient bannis depuis longtemps et que ce politicien ne fasse pas de mystère qu’il adore flirter avec le lobby des négationnistes turcs en Allemagne.
Il même concède d’espace pour la propagande dédaigneuse de l’éditeur du webzine « Turkishpress », le portevoix inofficiel des Loups Gris en Allemagne.

Maintenant l'étape suivante: Un appel à la violence contre les Juifs et le symbolisme peut même être interprété que la mémoire de l'Holocauste faille être attaquées par le symbolisme de photo sur lien ci-après, qui a été prise dans le cadre d’une campagne superficiellement contre le racisme, par les supporters de Ruprecht Polenz!
En fait cette campagne ne montre pas que les supporteurs de Polenz et des immigrés d’origine turque et palestiniens.
Il faut savoir que la tactique des organisations turcs en Allemagne est de faire croire les gens, que tout les étrangers sont des turcs ou même sinon des musulmans de confession sunnite.
Le publiciste d’origine polonais, Henry M. Broder, semble d’avoir tout à fait raison quand il a considéré Polenz d’être Anti Sémites!
Vu à partis intéressées, ce n’est apparemment pas par hasard que cette campagne soit initialisée au même temps du rejet des excuses Israéliennes par Erdogan.
La supposition que Ruprecht Polenz, qui a déjà annoncer de terminer sa carrière en tant que membre du Bundestag en automne 2013, à l’intention de suivre les traces de l’Anti Sémite et un des négationnistes le plus populaire du génocide dans l’Empire Ottoman, Norman Stone, est proche.
Même pire : Selon World Media Watch, Kamuran Sezer - Directeur Fédération des clubs de parents turcs en Rhénanie-du-Nord-Westphalie, - se moque des victimes de l'Holocauste sur son mur et après la dite image!
https://www.facebook.com/kamuran.sezer/posts/410685322361395
Examinant le mur de Monsieur Sezer et ayant fréquenté les portails germano-turcs, on retrouve rapidement les suspects habituels parmi les défenseurs de cette image.
Ceux qui nient à chaque occasion le génocide commit par son pays d’origine contre les minorités Chrétiens et stigmatisent les Kurdes d’être un peuple des terroristes.
Beaucoup d'entre eux sont membres de l’organisation « Türkische Demokraten», qui a organisée une série de conférence avec Norman Stone l'année dernière à Hambourg et à Munich.
Un autre particulièrement frappant, est un membre des Loups Gris qui utilise une photo du leader Kurde, Abdullah Öcalan, dans une pose inhumaine en tant que photo du profile.
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=526177627421270&set=a.480269665345400.103386.478816398824060&type=1&theater
Le pire: Polenz est aussi membre du CA de ZDF, l’émetteurs de télévision de droit publique le deuxième important en Allemagne.
Donc, ce n’est pas vraiment une surprise que le génocide contre les minorités Chrétiens dans l’Empire Ottoman est pratiquement disparu dans cette chaîne depuis presque 3 ans.
De plus, ni les assauts massifs et violents de la police turque contre la manifestation à l’occasion de la commémoration des massacres de Kahramanmaras des Kurdes-Alaouites en décembre 2012, ni le dispute diplomatique actuellement ayant lieu entre la Turquie et les Pays-Bas concernant l’adoption de petit Yunus qui vive chez des parents adoptifs hollandaises, Chrétien et lesbiennes, sont envisagés dans les bulletins d’info de ZDF (cf. aussi http://reloaded.e-llico.com/article.htm?articleID=30373).
La Turquie est actuellement en train de préparer une plainte auprès de la Cour européenne des droits de l'homme ayant l’intention d’imposer une « droite » aux parents adoptifs qui doivent être Musulman et non-homosexuel pour les enfants adoptifs provenant de la Turquie.
Approximativement 3000 familles parents adoptifs dans l’UE pourraient perdre ses enfants, si cette plainte homophobe, dédaigneuse et dont le traitement à Den Haag coûte les recettes fiscales payée par chacun de nous obtient un succès.
Vû à la vaste couverture médiatique par rapport de la loi en Russie interdisant l’adoption des orphelins russes par des familles en États-Unis malgré aucun rapport avec l’UE, je suppose fortement que cette désinformation n’est pas un hasard.
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Freitag, 29. März 2013
Steinbrück hat Recht - Das unverhältnismäßige Russlandbashing muss aufhören!
Danke Peer Steinbrück - Ihr Aufruf zur Mäßigung der unverhältnismäßigen und undifferenzierten Russlandberichterstattung ist einer der besten und mutigsten Schritte eines deutschen Spitzenpolitikers seit der Weigerung zur Partizipation am Irakkrieg!
Ausführliche Hintergrundinfos dazu kann man in meinem vorherigen Blogeintrag sowie dem Eintrag von Ende 2012 über indirekte Zensur in unseren Televisionsmedien nachlesen. Die Kritik an Russland und die undifferenzierte mediale Ausschlachtung jedes leisen Husters von Putin zum Orkan, stehen in keinem Verhältnis zu den tatsächlichen Sachverhalten und Hintergründen seiner Politik.
Einmal ganz davon abgesehen, dass diese Form der Russlandberichterstattung zu einem mittlerweile immer bedenklicheren, weil als geradezu schick geltenden, antislawischen Rassismus innerhalb deutscher Oberschichten führt. Die mediale Stilisierung Russlands zum Reich des Bösen hat etwas von Rocky oder Rambo Filmen. Sie ist unterhaltsam, aber vollkommen an der Wirklichkeit vorbei.
Zu welchen antislawisch-rassistischen Auswüchsen dies führt und wie unverhältnismäßig die Berichterstattung stattindet, darf gerne in der zweiten Hälfte meines Blogeintrags "Unglaubliche Dämlichkeiten beim Thailänder, die Heilkräfte russischer Babkas und Aleviten im Salat oder Ganz alltägliche Begegnungen mit den Bildungslücken und Vorurteilen des deutschen Bildungsbürgertums" nachgelesen werden.
Steinbrück hat vollkommen Recht, wenn er den mutigen Schritt wagt zur Mäßigung aufzurufen!
Ausführliche Hintergrundinfos dazu kann man in meinem vorherigen Blogeintrag sowie dem Eintrag von Ende 2012 über indirekte Zensur in unseren Televisionsmedien nachlesen. Die Kritik an Russland und die undifferenzierte mediale Ausschlachtung jedes leisen Husters von Putin zum Orkan, stehen in keinem Verhältnis zu den tatsächlichen Sachverhalten und Hintergründen seiner Politik.
Einmal ganz davon abgesehen, dass diese Form der Russlandberichterstattung zu einem mittlerweile immer bedenklicheren, weil als geradezu schick geltenden, antislawischen Rassismus innerhalb deutscher Oberschichten führt. Die mediale Stilisierung Russlands zum Reich des Bösen hat etwas von Rocky oder Rambo Filmen. Sie ist unterhaltsam, aber vollkommen an der Wirklichkeit vorbei.
Zu welchen antislawisch-rassistischen Auswüchsen dies führt und wie unverhältnismäßig die Berichterstattung stattindet, darf gerne in der zweiten Hälfte meines Blogeintrags "Unglaubliche Dämlichkeiten beim Thailänder, die Heilkräfte russischer Babkas und Aleviten im Salat oder Ganz alltägliche Begegnungen mit den Bildungslücken und Vorurteilen des deutschen Bildungsbürgertums" nachgelesen werden.
Steinbrück hat vollkommen Recht, wenn er den mutigen Schritt wagt zur Mäßigung aufzurufen!
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